Samstag, 11. Juni 2016

Berichte und Aktionen von Patienten

Spendenaufruf von Jochen Steinhilber 

Der ehemalige Sportler Jochen Steinhilber aus Mössingen ist durch mehrere Chemikalien und auch Schwermetalle schwer gesundheitlich angegriffen und kann nicht mehr arbeiten. Durch die rigorose Sparpolitik der Krankenkassen ist er nun finanziell auch noch sehr stark überlastet und hat einen Spendenaufruf gestartet. Hier seine Facebookseite mit einigen guten Zeitungsartikeln und Radiosendungen:

https://www.facebook.com/kaempfenjochen/?fref=ts


Woran starb der Schöpfer von Winnetou?

RADEBEUL.  Eine chronische Schwermetallvergiftung hat den Abenteuerschriftsteller Karl May (1842-1912) wahrscheinlich ins Grab gebracht. In seinen Knochen wurden auffällig hohe Konzentrationen von Blei und Cadmium gefunden, wie die Karl-May-Stiftung in Radebeul (Sachsen) unter Verweis auf ein aktuelles forensisches Gutachten mitteilte.

Hinweise auf krankhafte Veränderungen, Mangelernährung oder Krebs entdeckten die Rechtsmediziner nicht, aber Anzeichen dafür, dass May Blei und Cadmium über lange Zeit aufgenommen haben muss.

Laut Harder war May bei seinem letztem Vortrag am 22. März 1912 in Wien erkältet. „Man mutmaßte eine Lungenentzündung.“ Da der Dichter abgemagert und in sich zusammengesackt war, war auch Lungenkrebs vermutet worden.
http://www.aerztezeitung.de/panorama/article/908166/karl-mays-ueberreste-untersucht-woran-starb-schoepfer-winnetou.html?sh=4&h=1092771946

Arsen im Rennpferd: Fall nach 80 Jahren gelöst

NEU-ISENBURG (dpa). Fast 80 Jahre nach dem mysteriösen Tod des legendären Rennpferds Phar Lap haben Chemiker den Fall jetzt aufgeklärt: Das Pferd starb 1932 an einer Arsenvergiftung, berichten Forscher um Ivan M. Kempson von der Academia Sinica in Taiwan in "Angewandte Chemie". Nach so vielen Jahren sei nicht mehr festzustellen, ob das Pferd vergiftet wurde oder an der Überdosierung eines damals zur Leistungssteigerung verwendeten arsenhaltigen Mittels starb.
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"Wir konnten kleine Teile des Balgs und Haare aus der Mähne entnehmen, deren Wurzeln erhalten waren", berichtet Kempson. Im Haar lagern sich viele Substanzen ab, womit auch nach dem Tod zum Beispiel Drogenkonsum nachgewiesen werden kann. In Chicago nahmen Spezialisten die Haare genau unter die Lupe. Dabei wurde nach Angaben von Kempson unter anderem bei jedem der untersuchten Haare in jeweils der gleichen Entfernung von der Wurzel ein deutlich erhöhter Arsengehalt festgestellt. Diese Stelle lag zu Lebzeiten des Pferdes unter der Haut.
"Wenn man die Wachstumsgeschwindigkeit von Pferdehaaren und die Zeitdauer des Stoffwechsels berücksichtigt, dann spricht die Stelle, an der die erhöhte Arsenkonzentration gefunden wurde, dafür, dass das Pferd das Arsen gefressen und metabolisiert haben muss", erläutert Kempson. Auch die Art des gefundenen Arsens untermauere, dass Phar Lap an einer Arsenvergiftung gestorben sei.

Arsen im Haar - wurde Napoleon doch vergiftet?

STRASSBURG (dpa). Seit Jahren anhaltende Spekulationen über eine Vergiftung Napoleons (1769 bis 1821) haben neue Nahrung erhalten. Bislang gingen die meisten Forscher davon aus, daß der Korse an Magenkrebs gestorben sei.

Der elsässische Toxikologe Pascal Kintz hat jetzt aber nach Angaben der internationalen Napoleon-Gesellschaft nicht nur auf der Haaroberfläche, sondern auch im Inneren der Haare Arsen gefunden. Das Gift habe nur durch den Blutkreislauf, also durch Aufnahme über den Magen, in die innere Struktur der Haare eindringen können.
http://www.aerztezeitung.de/panorama/article/359693/arsen-haar-wurde-napoleon-vergiftet.html?sh=39&h=-1556191387












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