Samstag, 27. Februar 2016

Therapiefehler

Keine Ausleitungen solange Amalgam in den Zähnen ist

Das DMPS erscheint auch im Speichel und kann dann vorhandenes Quecksilber aus der Füllung lösen. 

Vor DMPS-Gabe die Spurenelemente überprüfen

Es gehört zu den elementaren Regeln der Kunst, daß vor der Verabreichung von DMPS die Speicher der Spurenelemente aufgefüllt sein müssen; dies ist im Labor zu kontrollieren. Wichtig sind vor allem Zn, Se, Mo, Va, S. Ferner Aminosäuren, v.a. Glutathion und NAC. Vitamine (v.a. B) sowieso. Leber und Nieren - die ja harte Arbeit zu leisten haben - sollten gestützt werden, z.B. mit Sylmarin bzw. Solidago. Die Leber sollte mit Infrarot oder auch Wärmflasche erfreut werden. Unmittelbar vor der Infusion sollte die Patientin alkalisiert sein, z.B. mit Thamm Köhler; zusätzlich empfiehlt sich die Injektion von Glutathion (z.B. Tationil). Die Infusion sollte langsam erfolgen und zwar über einen Dreiwegehahn, so daß bei jedem Symptom sofort von DMPS auf Selen (Na-Selenit; nicht Seleno-Methionin) umgeschaltet werden kann. Se hilft in der Regel in wenigen Minuten - dann weiter mit DMPS. Gleichzeitig sehr viel Wasser trinken. Ferner sollte vor und nach der Infusion hochdosiert Chlorella gegeben werden.
http://www.symptome.ch/vbboard/amalgam-entgiftung/42934-erfahrungen-dimercaptopropansulfonsaeure-2-3-dimercapto-1-propanesulfonic-acid-gute-schlechte-47.html

Mobilisation der Schwermetalle ohne Bindung an Schwefel

Zum Ausleiten muss man mit DMPS oder mit Bärlauch(Tinktur) eine halbe Stunde vor der Mobilisation Schwefel ins Blut bringen. Die Menge fragen Sie bitte Ihren kompetenten Therapeuten. Wir schätzen einen halben Bund Bärlauch.

Bevor die Schwermetalle durch Massage, Sport oder Koriander mobilisieren werden, muss Schwefel ins Blut gelangen. Schwefel kann die Metalle fest binden. Ist kein Schwefel im Blut, können Schübe der entsprechenden Krankheiten ausgelöst werden. Außerdem werden die Metalle nur im Körper umgelagert und nicht ausgeleitet.

Deshalb haben so viele Sportler MS. Beim Sport oder auch bei der Massage werden die Metalle aus den Muskeln und aus dem Bindegewebe gelöst, können aber nicht gebunden und ausgeleitet werden, da der Körper normalerweise nicht so viel Schwefel im Blut hat. Die Schwermetalle werden dann in den Nervenzellen eingelagert und ergeben dann das Krankheitsbild MS.


Gesund statt chronisch krank: Schwermetalle entgiften

Bei hoher Metallbelastung kann das Fasten, intensiver Sport, heiße Bäder oder Massagen oder eine Gewichtsabnahme zu einer Freisetzung und Anflutung ins Blut führen. Dadurch kann es zu Entgiftungskrisen kommen.
http://www.pravda-tv.com/2015/03/gesund-statt-chronisch-krank-schwermetalle-entgiften/


Belastete Algen

Vielen Algen sind selbst mit Schwermetallen belastet, da sie diese ja binden. Die Firma Algomed in Deutschland stellt Algen in Glasröhren her.
http://www.algomed.de/index.php?op=algenfarm_anlage
http://www.algomed.de/index.php?op=wissenswertes_inhaltsstoffe  Chemische Analyse
http://www.rohkostwiki.de/wiki/Ausleitung_von_Schwermetallen

Aufgrund der eindeutigen Studienlage, dem häufigen Vorkommen von Chlorella-Allergien sowie den Warnungen Daunderers verzichte ich mittlerweile auf die Chlorella-Detox und entgifte v.a. chemisch mit Chelatoren.
Dr. Retzek http://www.homeopathy.at/amalgam/

Selengabe vor Quecksilberausleitung


Kein Selen geben bevor Quecksilber mit DMPS/DMSA/Alphalippnsäure/Gluthathion ausgeleitet ist.
Selen bindet Quecksilber, leitet es aber nicht aus, sondern lagert es im Gewebe, auch Hirn ab, und führt langfristig zu neudegenerativen Störungen:
http://www.homeopathy.at/selen-und-quecksilber/

Daunderer: "Selen hat eine hohe Affinität, das heißt Neigung, sich mit Quecksilber zu verbinden. Quecksilberselenid durchdringt die Blut-Hirn-Schranke, lagert sich im Gehirn ein und führt sofort zur Hirnvergiftung mit extremer Nervosität. Ganz intensiv konnten wir dies in den 90er Jahren bei Zahnärzten studieren, die Selen als Wundermittel gegen die berufliche Quecksilbervergiftung einnahmen. Zittern, Gedächtnisstörungen und Unfruchtbarkeit waren die wichtigsten Symptome. Selen ist krebserzeugend, daher haben wir nie im Leben Selen empfohlen. [...] Die Meinung, dass Selen Krebs verhindern könne, ist irrig. Niedrige Selenspiegel sind ein Schutz des Organismus vor einer Hirnvergiftung mit Selen und dem daran gebundenen Metall. Niedrige Selenspiegel normalisieren sich allein durch die Entfernung der Metalle und damit sinkt das Krebsrisiko beträchtlich, denn die Metalle sind der eigentliche Grund für das Krebsrisiko und nicht der niedrige Selenspiegel."http://www.amalgam-informationen.de/diag_ther.htm#m432 Reinhard Lauer 

Kurz zusammengefasst: Selen bindet tatsächlich Quecksilber in unlöslichen Komplexen im Körper, diese verbleiben aber im Gewebe und geben auch wieder Quecksilber frei, laut empirischer Erfahrung Daunderers geht der Quecksilber-Selenide-Komplex auch leichter durch Bluthirn-Schranke und vergiftet Hirn, meine eigene Biographie scheint dies zu bestätigen.
Dr. Retzek http://www.homeopathy.at/amalgam/

Andere Forscher fanden heraus, dass Patienten, die Krankheitssymptome auf ihre Amalgamfüllungen zurückführen, einen deutlich niedrigeren Selenspiegel und eine veränderte Zusammensetzung von Spurenelementen im Blut haben als jene Menschen, die trotz Amalgamfüllungen keine Symptome zu zeigen scheinen. (Amalgam-Studie Schweden 2002)
http://www.naturheilmagazin.de/natuerlich-heilen/zahnmedizin/amalgam/amalgam-studie.html

Homöopathie mit metallhaltigen Nosoden 

Heilpraktiker dürfen keine verschreibungspflichtigen Medikamente verordnen. Das heißt, sie dürfen kein DMPS verordnen. Dies ist jedoch das einzig schnell wirksame Mittel bei schweren Vergiftungen. (siehe Artikel über DMPS und DMSA).

Heilpraktiker können gut Leber oder Nieren mit Solidago-Produkten stärken oder bei leichten Metallbelastungen Chlorella, Bärlauch/Koriander, Gundelrebe empfehlen.

Auf gar keinen Fall metallhaltige Nosoden verwenden, diese können "das Fass zum Überlaufen bringen". Gaben von Metallen regen den Körper definitiv nicht an diese auszuleiten, das ist Wunschdenken.

Auch Derivatio enthält Schwermetalle: Argentum, Aurum, Stannum

Antidepressiva bei Schwermetallvergiftungen


Nicht rauchen, kein Alkohol, keine Beruhigungsmittel. Keine Antibiotika und keine Medikamente, die das Gehirn beeinträchtigen, z.B. keine Antidepressiva. Vorsicht: die meisten Neurologen sind beim Phänomen 'chronische Quecksilbervergiftung' völlig hilflos und weichen auf Psychosomatik und Psychopharmaka aus (s.Informationen der Ärzteverbände).

Neurotoxische Stoffe

Dr. Klinghardt
empfiehlt Korander als einzingen Stoff, der Metalle aus Nervenzellen intrazellulär ausleitet. Deshalb erscheint uns eine Kombination von Koriander mit Dimaval am sinnvollsten bei neurotoxischen Problemen.
http://www.was-die-massenmedien-verschweigen.de/Was_sie_verschweigen/Amalgam/3.Dr.med.Klinghardt_10-2002.pdf

Dr. Joachim Mutter
Quecksilber wirkt 10x zerstörerischer auf Nervenzellen als Blei und etwa dreimal so sehr wie Arsen und Kadmium. (Dr. Mutter, Laß dich nicht vergiften, S. 29)
Alzheimer durch Schwermetalle: Ursache und effektive Therapie bei Alzheimer
http://www.ralf-kollinger.de/wp/wp-content/uploads/2014/01/Akte-Alzheimer-durch-Schwermetalle-Ursache-und-effektive-Therapie-bei-Alzheimer-Parkinson-ALS-MS.pdf

Wikipedia: die meisten Nervengifte sind Feststoffe (Schwermetalle wie Arsen, Cadmium, Blei, Quecksilber, etc.) und Flüssigkeiten …
https://de.wikipedia.org/wiki/Nervengift


Rede von Prof. Raymond Singer, Santa Fe, USA vor dem Deutschen Bundestag über die Neurotixizität alltagsüblicher Substanzen.
http://csn-deutschland.de/download/singer.pdf


Ärztezeitung
"Das geht aus dem Umweltgiftreport 2015 der Schweizer Stiftung Green Cross und der international tätigen Non-Profit-Organisation Pure Earth (New York) hervor.
Exposure to elemental mercury may cause brain, kidney and immune system damage, as well as impair fetal development. While inorganic mercury is found in a number of industrial compounds, exposure to harmful levels is unlikely. However, organic mercury is produced when elemental mercury combines with carbon and is most commonly found in the environment as methylmercury, another potent neurotoxin. Methylmercury is known to cause Minamata disease, a severe neurological syndrome."
https://www.greencross.ch/wp-content/uploads/uploads/media/pollution_report_2015_top_six_wwpp.pdf
Quelle: https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/article/897382/blei-chrom-pestizide-millionen-tote-durch-umweltgifte.html


Vortrag an der Uni Wien über neurotoxische Stoffe: 
Die toxikologisch „wichtigsten“ Schwermetalle & Metalloide sind:
Blei  (Pb-salze ≠ Bleitetraäthyl, organische Bleiverbindung)
Quecksilber  (Hg-salze ≠ organische Hg-verbindungen)
Arsen  (Arsenoxide ≠ AsH3)
Cadmium
http://www.meduniwien.ac.at/hp/fileadmin/zpp/downloads/toxikologie.pdf



Das IMD in Berlin gibt im Jahre 2015 folgende Stoffe als neurotoxisch an:
Aluminium, Strontium, Blei, Quecksilber, Zinn, Lithium, Mangan, Thalium, Arsen, Gallium, Barium


Aus der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Universität Würzburg gibt es die Doktorarbeit von Anastasia Elisabeth Altides mit dem Thema BDNF Plasma Level als Marker für Alzheimer in der VITA Studie
Diese besagt, dass pathogenetisch bedeutsam besonders der Einfluss exzitatorischer Aminosäuren, oxidativer Stress sowie hohe intrazelluläre Kalzium-Konzentrationen zu sein scheinen. (Selkoe et al., 1994; Forero et al., 2006).
".....  schädlichen Auswirkungen von Glutamat-induziertem Calziumeinstrom in die Zelle.  ....."
"Die Gabe antioxidativ wirksamer Substanzen (z.B. Vit.E) wird von einigen Autoren empfohlen; nichtsteroidale Antiphlogistika, Antioxidantien (z.B. Selegilin und Vit.E) sind noch in klinischer Prüfung."
"Enzyme, die die Oligomerisierung und Fibrillienbildung von Aβ Protein verhindern oder umkehren können (Adessi et al., 2003; Banks WA, 2008) und anderes mehr."
"Dieser Cystin-Knoten gibt den Neurotrophinen die ungewöhnliche dreidimensionale Faltung,"
"BDNF reguliert die synaptische Plastizität und spielt somit eine wichtige Rolle in der Gedächtnisbildung und –erhaltung"
"Verschiedene Studien zeigen auch einen Zusammenhang von Neurotrophinen, davon in erster Linie BDNF, und Depression."
"Zum Beispiel wurden niedrige BDNF-mRNA Level in durch forciertes Schwimmen oder chronischer Immobilisation gestressten Tieren nachgewiesen"
Das Fazit: Abbau von Streßfaktoren und -Hormonen (mässiger Sport) beugt Alzheimer vor.
https://opus.bibliothek.uni-wuerzburg.de/opus4-wuerzburg/frontdoor/deliver/index/



NEUROTOXISCHE VERLETZUNGEN IN DER UMWELTMEDIZIN

Priv.-Doz. Dr. med. Carsten Alsen-Hinrichs und Dr. rer. nat. Anke Bauer Institut für Toxikologie im Klinikum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Neurotoxische Verletzungen in der Umweltmedizin

I. Voraussetzungen

In Schleswig-Holstein konnten wir uns schon sehr frühzeitig mit umweltmedizinischen Belangen auseinander setzen. Unter dem Vorsitz von Herrn Dr. Wodarg wurde in der Ärztekammer Schleswig-Holstein Mitte der 80er Jahre der Fachausschuss "Gesundheitlicher Umweltschutz Schleswig-Holstein (FAGUSH)" gegründet, dessen Aktivitäten zu den ersten organisierten umweltmedizinischen Fortbildungsveranstaltungen zum Erwerb einer Fachkunde auf dem Gebiet der Umweltmedizin führten. Parallel dazu entwickelten sich Aktivitäten in der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein. Über seinen Umweltausschuss wurde eine mobile Umweltambulanz ins Leben gerufen, die im Bedarfsfall von niedergelassenen Ärzten angefordert werden kann, um Arbeitsplätze oder Wohnungen zu begehen und hinsichtlich verdächtiger Schadstoffeinflüsse und gesundheitlicher Beeinträchtigungen zu bewerten. Über den Umweltausschuss der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein wurden dann auch die notwendigen Vorbereitungen für die Honorierung umweltmedizinischer Leistungen von niedergelassenen Ärzten getroffen, Dokumentationsfragebögen für den Aufnahmebefund und für den Verlauf entwickelt, die von uns im Institut für Toxikologie, insbesondere durch Frau Dr. Bauer, wissenschaftlich ausgewertet wurden.

Es ist sicherlich kein Zufall, dass in den Anfangszeiten dieser Arbeiten zwei Fachärzte für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie aus Schleswig-Holstein, Herr Dr. Kurt Lohmann und Herr Dr. Eberhard Schwarz, mit ihren Pionierleistungen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der Umweltmedizin hatten. Diesen beiden Fachärzten war nach sorgfältiger arbeits- und umweltmedizinischer Anamnese aufgefallen, dass bei einem hohen prozentualen Anteil ihrer Patienten Umwelteinflüsse eine Bedeutung für die Ausbildung des Krankheitsbildes haben mussten. Wir durften im Institut für Toxikologie durch den Auftrag des Umweltausschusses der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein die Auswertungen der Erhebungen dieser Ärzte, der mobilen Umweltambulanz und weiterer umweltmedizinisch aktiver Ärzte vornehmen und können auf der Basis dieser Dokumentations- und Auswertungsergebnisse einige interessante Aussagen, vornehmlich im Zusammenhang mit der Einwirkung neurotoxischer Schadstoffe machen. Die Ergebnisse dieser Arbeiten sind auch veröffentlicht und können somit von jedem interessierten Bürger nachgelesen werden (LOHMANN et al., 1995/1996a/1996b; PRÖHL et al., 1997; ALSEN-HINRICHS et al., 1998; BÖGE et al., 1996; PRÖHL und BÖGE, 1997, BAUER et al., 1998).

II. Nervensystem

Da nicht nur Mediziner heute im Forum anwesend sind, ist es notwendig, den Begriff neurotoxisch zu erläutern. Als zu schädigendes Organ ist das Nervensystem angesprochen, das aber im Gegensatz zu Nieren oder Leber nicht auf einen Organkomplex beschränkt ist, sondern sich über den ganzen Organismus verteilt (Folie 1). Wir unterscheiden zunächst grob das Zentrale und Periphere Nervensystem. Das Zentrale Nervensystem gliedert sich in Gehirn, Gehirnnerven I-XII, Gehirnkammern und verlängertes Rückenmark. Die entsprechend lokalisierten Schäden tragen dann auch spezielle Namen wie Encephalopathie, wenn das Gehirn betroffen, oder Myelopathie, wenn das verlängerte Rückenmark gemeint ist. Das Periphere Nervensystem unterteilen wir grob in das efferente, motorische Nervensystem, das vor allem die Muskulatur innerviert, und das afferente, sensible Nervensystem, das die Empfindungen aus der Peripherie an das Zentralnervensystem überträgt. Als besondere Einrichtungen sind hier die Tiefensensibilität, das Vibrations-, Kälte- und Wärmeempfinden zu nennen, die in der Regel besonders empfindlich gegenüber Schadstoffeinflüssen reagieren. Das nervale System, das sich zwischen Sehnenansatz und Muskulatur ausspannt und für die Feinregulation des Muskeltonus mitverantwortlich ist, wird ebenfalls sehr frühzeitig durch neurotoxische Schadstoffe in Mitleidenschaft gezogen. Wir kennen in diesem Zusammenhang das sogenannte "Fibromyalgiesyndrom", das Verletzungen durch den Einfluß neurotoxischer Schadstoffe in diesem Bereich umschreibt, ohne dass diese Diagnose mit einem klar definierten diagnostisch objektivierbaren Korrelat untermauert werden könnte. Schließlich sei noch das vegetative Nervensystem erwähnt, das in der Regel über den Sympathikus und Parasympathikus unsere Organfunktionen und unsere Blutgefäße steuert und natürlich auch durch neurotoxische Schadstoffe verletzt werden kann. Sie können aus dieser Darstellung unschwer entnehmen, dass neurotoxische Schadstoffe über recht unterschiedliche Wege in unser Regelsystem eingreifen und dass Verletzungen in einem Teil dieser unterschiedlichen neuronaten Anordnungen tiefgreifende funktionelle oder langfristig auch bleibende Schäden zur Folge haben können.

III. Neurotoxische Schadstoffe

Welche Schadstoffe kommen für neurotoxische Verletzungen in Frage? Sind dies besonders seltene oder nur in extremen Situationen zu berücksichtigende Schadstoffe? Ein Blick auf eine Kapitelübersicht eines beliebigen Nachschlagewerkes (SCHRADER et. al.), das sich mit neurotoxischen Schadstoffen befasst, zeigt sehr eindrucksvoll, dass wir unter den neurotoxischen Schadstoffen gerade diejenigen wiederfinden, die uns als umweltmedizinisch relevante Schadstoffe in den vergangenen Jahrzehnten bis in die Gegenwart besonderes Kopfzerbrechen bereitet haben (Folie 2).

Beginnen wir mit der ersten Gruppe (1) der neurotoxischen Schadstoffe, den Metallen. Beispielhaft sind hier Blei, Quecksilber und Arsen aufgeführt, obwohl es noch viele andere problematische Metalle und Metalloide zu erwähnen gäbe. Durch die vielfältige Verwendung von Blei in Farben, Akkumulatoren, Trinkwassernetzen und in Form von Tetraethyl-Blei als Benzinzusatz war allein durch diesen Schadstoff die Belastung in der Allgemeinbevölkerung in den 70er Jahren so hoch, dass zumindest bei Säuglingen und Kleinkindern neurotoxische Effekte wie geistige Entwicklungsstörungen und Intelligenzdefekte einkalkuliert werden mussten. Als in den 70er Jahren eine der ersten EG-Richtlinien, die sogenannte EG-Blut-Blei-Richtlinie verabschiedet wurde, die der uferlosen Ausbreitung von Blei in der Umwelt Einhalt gebieten sollte, wusste man noch nicht, wie empfindlich der kindliche Organismus, vor allem das Gehirn, auf diesen neurotoxischen Schadstoff reagieren würde. Seinerzeit wurde eine Bleikonzentration von 350 ug/Liter Blut als die Konzentration festgelegt, die nach Möglichkeit nicht überschritten werden sollte. Wenn sie überschritten wurde, bestand in den Ländern der EG die Verpflichtung, die Quelle der erhöhten Bleibelastung aufzusparen und nach Möglichkeit zum Versiegen zu bringen. Erst in den 80er Jahren haben uns neuartige Untersuchungen, vor allem durch die Arbeitsgruppe NEEDLEMAN, gezeigt, dass bei Säuglingen und Kleinkindern bereits eine Überschreitung von 100 ug Blei/Liter Blut mit den bereits aufgeführten neurotoxischen Schäden verbunden sein kann. Auf der Basis dieser Erkenntnisse hat dann auch in der jüngsten Zeit die Human-Biomonitoring-Kommission einen HBM I Wert von 100 ug Blei/Liter Blut für besonders empfindliche Personen festgelegt, der nach Möglichkeit unterschritten werden sollte (s. Folie 3). In den 70er Jahren wurde dieser Wert bei Kleinkindern vielerorts überschritten, so dass im nachhinein die Aussage getroffen werden kann: "Wir haben in den 70er Jahren eine Bleibelastung in der Bevölkerung zugelassen, die bei Kleinkindern allein durch diesen einen Schadstoff mit der möglichen Ausbildung früher neurotoxischer Effekte verbunden war. Dem heute zugelassenen Wert von 100 ug Blei/Liter Blut sollten wir sehr kritisch gegenüberstehen und vorsorglich niedrigere Werte anstreben, denn unsere diagnostischen Verfahren sind zur Zeit sicherlich noch nicht ausreichend empfindlich genug, um neurotoxische Effekte in niedrigeren Belastungsbereichen sicher ausschließen zu können.

Kommen wir nun zu dem zweiten beispielhaft aufgeführten Metall mit neurotoxischer Wirksamkeit, dem Quecksilber. Allein über diesen neurotoxischen Schadstoff könnten wir mehrere Stunden diskutieren. Im Rahmen dieses Vortrages möchten wir nur folgendes aussagen: Nach den wissenschaftlichen Auswertungen der eher konservativ ausgerichteten Weltgesundheitsorganisation (WHO) erhält der Mensch seine Quecksilberbelastung überwiegend durch Quecksilberfreisetzungen aus Amalgamfüllungen. Zwischen der Anzahl der Amalgamfüllungen und dem Quecksilbergehalt einiger Organe wie Nieren, Leber und Gehirn bestehen eindeutige, positive Korrelationen (s. Folie 4, DRASCH und Mitarbeiter). Von einigen Wissenschaftlern wird der Quecksilbergehalt von wenigen ug/kg Gehirn als niedrig eingestuft. Entscheidend ist jedoch die Aussage, dass kein Toxikologe die Aussage treffen könnte, dass der bei Amalgamträgern anzutreffende Quecksilbergehalt im Gehirn ohne neurotoxische Auswirkungen und damit toxikologisch unbedenklich sei. Von der Arbeitsgruppe DRASCH gibt es Ergebnisse aus weiterführenden Untersuchungen an Feten und Neugeborenen, die zeigen, dass zwischen der Anzahl der Amalgamfüllungen bei den Müttern und dem Gesamtquecksilbergehalt der Feten positive Korrelationen bestehen. Angesichts der Tatsache, dass das Gehirn auch noch über die Neugeborenenphase hinaus in der Entwicklung begriffen ist, dass die Blutgehirnschranke in diesem Alter noch völlig unzureichend ausgebildet ist und somit für Schadstoffe, wie z.B. Quecksilber, keine ausreichende Schutzbarriere bilden kann, sollten uns diese Befunde besonders kritisch gegenüber dem Schadstoff Quecksilber stimmen. Zur Zeit befasst sich die Human-Biomonitoring-Kommission mit der Festlegung von HBM-Werten für Quecksilber. Uns sind die ersten Entwürfe der Kommission bekannt geworden. Danach wird die Aussage getroffen, dass etwa 1-4 %der Bevölkerung gegenüber Quecksilber besonders empfindlich reagieren, nicht im Sinne einer allergischen Reaktion, sondern im Sinne einer besonderen Empfindlichkeit gegenüber diesem neurotoxischen Schadstoff. Sollte die Kommission HBM-Werte für Quecksilber festlegen, gelten diese nicht für die Menschen, die diese überhöhte Empfindlichkeit aufweisen, sondern nur für den überwiegenden, weniger empfindlichen Anteil in der Bevölkerung. Aus unserer Sicht ist ein Anteil von etwa 1-4% in der Bevölkerung, der diese besondere Empfindlichkeit gegenüber Quecksilber aufweisen könnte, sehr hoch. Uns erscheint es angesichts dieses hohen Anteils nicht verantwortbar, HBM-Werte für Quecksilber festzulegen. Vielmehr müsse dafür Sorge getragen werden, alle möglichen
Quecksilberbelastungsquellen, einschließlich der Amalgamfüllungen, zum Versiegen zu bringen, um diesen neurotoxischen Belastungsschwerpunkt auszuschalten. Eine Erklärung für die bei einigen Menschen besonders ausgeprägte Empfindlichkeit gegenüber Quecksilber haben wir nicht. Anhaltspunkte lieferte die Arbeitsgruppe um ENESTRÖM und HULTMAN (1995), die diese besondere Empfindlichkeit mit einem besonderen, individuell unzutreffenden Histokompatibilitätskomplex begründet und für die Unverträglichkeit gegenüber Quecksilber aus Amalgamfüllungen das Zusammentreffen mehrerer Situationen annimmt (s. Folie 5). Die neurotoxische Beschwerdesymptomatik nach Quecksilberbelastungen in Form von Quecksilber-Dampf (Hg) kann sehr weitreichend sein und sich in unterschiedlichsten Formen von Empfindlichkeitsstörungen bis hin zu echten Quecksilbervergiftungssymptomen wie Intentionstremor, Koordinationsstörungen, Verlust des Neugedächtnisses und sensorische Störungen erstrecken (s. Folie 6). Welche neurotoxischen Effekte Feten und Säuglinge durch die aus Amalgamfüllungen der Mütter freigesetzten Quecksilbermengen erfahren und in welchem Maße diese möglicherweise eingetretenen Schäden reversibel sind, ist zur Zeit noch nicht ausreichend bekannt.

In der Liste neurotoxischer Schadstoffe ist unter der Nummer 2 die Gruppe der Gase aufgeführt. Aus dieser Gruppe sei beispielhaft das Kohlenmonoxid herausgegriffen, ein ubiquitär, im Zusammenhang mit der unvollständigen Verbrennung fossiler Brennstoffe vorkommender und beim Tabakrauch anfallender Schadstoff. Kohlenmonoxid bindet etwa 300 x stärker als Sauerstoff an den roten Blutfarbstoff Hämoglobin, der für den Sauerstofftransport von der Lunge in das Gewebe verantwortlich ist. Bei einem Aufenthalt in stark von Kraftfahrzeugen befahrenen Straßen und im Umfeld von Zigarettenrauchern ist mit besonders hohen Kohlenmonoxid- Konzentrationen zu rechnen. Da Kohlenmonoxid schwerer ist als Luft, finden wir in Bodennähe besonders hohe Konzentrationen. Von diesem Schadstoff sind somit wieder Säuglinge und am Boden krabbelnde Kleinkinder besonders betroffen. Als kritische Größe für die Zuordnung erster Befindlichkeitsstörungen, wie Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen, gilt ein Kohlenmonoxid-Hämoglobin-Wert von 2,8%. Dieser Wert liegt nur geringfügig unter dem als biologischer Arbeitsstoff-Toleranz-Wert gültigen Wert von 5% Kohlenmonoxid-Hämoglobin. Starke Zigarettenraucher entwickeln Werte bis zu 20 % Kohlenmonoxid-Hämoglobin, und Kleinkinder von Zigarettenrauchern und Zigarettenraucherinnen können den kritischen Wert von 2,8% Kohlenmonoxid-Hämoglobin als Passivraucher schnell überschreiten. Bei der Kohlenmonoxid-Belastung haben wir also zwischen einer rein umweltbedingten, durch Kraftfahrzeuge, Industrie- und Hausbrand hervorgerufenen Belastung und einer mehr privaten durch Zigarettenrauch hervorgerufenen Belastung zu differenzieren. Durch beide Formen der Kohlenmonoxid-Belastungen sind Überschreitungen einer vertretbaren Kohlenmonoxid-Hämoglobin-Bildung üblich, so dass allein durch diesen Schadstoff in der Folge eines behinderten Sauerstofftransportes in die Gewebe mit neurotoxischen Gesundheitsstörungen gerechnet werden muss.

In der Liste neurotoxischer Schadstoffe komme ich nun zu der Gruppe 3 - Lösungsmittel. Zu dieser Gruppe gehört natürlich auch der allen bekannte Schadstoff Ethanol bzw. EthylalkohoL. Jeder von uns dürfte die akuten neurotoxischen Folgewirkungen eines überhöhten Alkoholgenusses kennen. Viele von uns haben entweder im eigenen Familienbereich oder im Bekanntenkreis besondere Erfahrungen mit den chronischen neurotoxischen Folgewirkungen bei Alkoholabhängigkeit. Bevor sich Nervenschäden in der Peripherie ausbilden, die dann unter dem Begriff Polyneuropathie zusammengefasst werden, kommt es zu Störungen im psychomotorischen Bereich, die unter den Diagnosebegriffen "Hirnorganisches Durchgangssyndrom Phase 1 und Phase II" bekannt sind. Die durch Ethylalkohol eingeleiteten neurotoxischen Effekte im Frontal-, Temporal- und Parietalhirn stehen also mit an erster Stelle neurotoxischer Alkoholwirkungen. Ähnliche Effekte sind auch durch andereLösemitteleinwirkungen möglich, wie dies z.B. in Wohnungen, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu Chemischen Reinigungen befanden, beobachtet werden konnte. In diesen Chemischen Reinigungen wurden seinerzeit die Lösemittel Perchlorethylen und Trichloräthan eingesetzt und in größeren Mengen freigesetzt. Ein allgemein bekanntes Schicksal betraf Jugendliche, die Lösemittel zum Zweck des Rausches schnüffelten. Solange sie sich bei ihren Schnüffelexzessen weitgehend auf hexanhaltige Zubereitungen beschränkten, mussten sie lediglich mit den von der Einwirkung von Ethanol bekannten chronischen neurotoxischen Effekten rechnen. Erst als ein Hersteller eines Klebstoffverdünners dessen Zusammensetzung vorübergehend änderte und Methyl-Ethyl-Keton dem Hexan zufügte, kam es zu schweren Ausfällen im Bereich peripherer Nerven mit Lähmungserscheinungen im Bereich aller vier Extremitäten. Der Mechanismus dieser massiven neurotoxischen Schädigung ist noch nicht vollständig geklärt, aber bekannt ist, dass sich das Keton und das Hexan in ihren neurotoxischen Eigenschaften deutlich verstärken und dadurch die Effekte der Einzelverbindungen um ein Vielfaches übertreffen.

Ein umweltmedizinisches Problem besteht aber vor allem darin, dass wir in unserer chemisierten Umwelt die unterschiedlichsten Lösemittel reichhaltig und vielfältig einsetzen. So finden wir vor allem in geschlossenen Räumen eine Vielzahl unterschiedlicher Lösemittel wieder, die aus Möbeln, Textilien, Kleidungsstücken und Reinigungsprozessen stammen und in die Raumluft übergehen. Einen Überblick über das Vorkommen flüchtiger Verbindungen im Wohnbereich deutscher Haushalte verschaffte uns erstmalig SEIFERT vom ehemaligen Bundesgesundheitsamt (s. Folie 7). Er zeigte uns auf, dass in einem Wohnraum durchaus bis zu 30 unterschiedliche Lösemittel gefunden werden können. Für sich genommen liegt die Konzentration jedes einzelnen Lösemittels in der Regel einem Bereich von einigen ug/m3 Raumluft, die für sich genommen kaum gesundheitsschädlich wäre. Betrachten wir aber den Summenwert aller vorhandenen flüchtigen Verbindungen, so wird eine Summenkonzentration von 1000 µg/m3 Raumluft schnell erreicht. Nach den Untersuchungen von MOLHAVE sind neurotoxische Gesundheitsstörungen bei Überschreitungen dieses Summenwertes nicht mehr auszuschließen und Sanierungsmaßnahmen unbedingt einzuleiten. Bekannt geworden sind derartige Probleme sehr häufig aus dem Bereich von Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden. So kam es gar nicht selten vor, dass die Gebäude in der Sommerpause größeren Renovierungsmaßnahmen, sogar erst eine Woche vor Wiederaufnahme des Schulbetriebes, unterzogen wurden, so dass zum Zeitpunkt des Schulbeginns noch erhebliche Rückstände der flüchtigen Verbindungen in den Schulräumen verblieben und die Schulkinder krank machten. Bekannt geworden sind derartige Belastungssituationen unter dem Begriff "Sick Building Syndrome" (s. Folie 8). Neben schleimhautreizenden Effekten im Bereich der Augen und oberen Atemwege stehen neurotoxische Effekte mit psychomotorischen und sensorischen Störungen im Bereich der Geruchs- und Geschmackswahrnehmungen im Vordergrund. Uns sind diese neurotoxischen Effekte hinlänglich bekannt aus dem beruflichen Bereich der Maler und Spritzlackierer. In dieser Berufsgruppe stehen psychomotorische Störungen ebenfalls am Anfang der Beschwerdesymptomatik (s. Folie 9). Sie sind bei entsprechenden Schutzmaßnahmen oder Vermeidungshaltungen reversibel. Bei fortgesetzter Einwirkung bleiben sie als irreversible Schädigungen bestehen und werden gefolgt von Nervenschäden in der Peripherie (Polyneuropathien) und funktionellen Schäden in den Organen Leber, Nieren, Herz, Haut und Hoden.

Aus Zeitgründen möchte ich die Gruppe 4 - Pestizide - in der Liste neurotoxischer Schadstoffgruppen nur streifen. Obwohl die meisten persistenten Halogenkohlenwasserstoffe mit insektizider Wirksamkeit mittlerweile verboten sind, haben wir immer noch unter Rückständen dieser Stoffe in unserem Organismus zu leiden (z. B. DDT, DDE). Bei Pestiziden mit kurzer Wirksamkeit, den phosphororganischen Verbindungen, wie z. B. Parathion, oder den Carbamaten, wie z. B. Aldicarb, besteht zwar nicht die Gefahr einer Anreicherung über die Nahrungskette, dafür müssen wir aber sehr stark aufpassen, dass nicht durch falsche Anwendung dieser Stoffe überhöhte Rückstände in unsere Nahrungsmittel gelangen. Beispielhaft sei an den in den Vereinigten Staaten von Amerika bekannt gewordenen Unfall erinnert, bei dem durch überhöhte Rückstände des Carbamates Aldicarb in Kindernahrungsmitteln neurotoxische Gesundheitsstörungen in großem Umfang auftraten. In der Folge davon durchlief im Jahre 1996 der "Food Quality Protection Act" den Kongress, und er wird hoffentlich durch Einhaltung seiner Ausführungsbestimmungen ähnliche Vorfälle verhindern helfen.

Unter den in unserem Land eingesetzten Pestiziden haben vor allem die Pyrethroide umweltmedizinische Bedeutung. Solange in unserem Umfeld die weitgehend natürlichen Pyrethrine verwendet wurden, die durch hydrolytische Esterspaltung sehr schnell unwirksam werden und keine Anreicherungstendenzen im menschlichen Organismus zeigten (s. Folie 10), war das Gesundheitsrisiko überschaubar. Aber es dauerte nicht lange, bis die Chemische Industrie durch chemische Veränderungen im Bereich der Esterbindung der natürlichen Pyrethrine langlebige Verbindungen erzeugte, die sogenannten Pyrethroide (s. Folie 11). Unter den aufgeführten Pyrethroiden finden Sie auch das am häufigsten eingesetzte Permethrin, dessen Vinylchloridgruppensubstitution ebenfalls zu einem verzögerten Abbau im Bereich der Esterbindung beitrug. Aus eigenen Erhebungen ist uns bekannt, dass auch noch nach 10 Jahren der Anwendung überhöhte Rückstände in Innenräumen gefunden wurden. Die häufig mit einer Latenz von Monaten bis Jahren einsetzenden neurotoxischen Verletzungen sind von der Arbeitsgruppe MÜLLER-MOHNSEN zusammengestellt (s. Folie 12). Als akute Schädigungen gehen diesen neurotoxischen Verletzungen in der Regel schleimhautreizende Effekte voraus. Bei langfristig bestehenden Expositionen können sich massive neurotoxische Effekte entwickeln, die die betroffenen Menschen in einen weitgehenden Aktivitätsverlust bis hin zu einem schweren körperlichen Siechtum führen. Wir haben in einer Fallbeschreibung hierüber berichtet. Nach der Sanierung derartig belasteter Wohnungen bilden sich die Gesundheitsstörungen weitgehend wieder zurück. So konnten wir in fast 80% der sanierten Wohnungen erhebliche Besserungen der Gesundheitsschäden der betroffenen Personen registrieren (s. Folie 13).

In der Gruppe 5 neurotoxischer Schadstoffe sind wiederum persistente Halogenkohlenwasserstoffe aufgeführt, die entweder als technische Hilfsstoffe, wie z. B. die polychlorierten Biphenyle (PCB), oder in Form von Verunreinigungen ohne technischen Nutzen in aromatischen Halogenkohlenwasserstoffen, wie z.B. dem Holzschutzmittel Pentachlorphenol (PCP) oder den Herbiziden 2,4-Dichlor- oder 1,4,5-Trichlorphenoxyessigsäuren, vorkommen. Hier handelt es sich um die polychlorierten Dibenzodioxine und polychlorierten Dibenzofurane (PCDD/F). Die Persistenz dieser beiden Verbindungsgruppen ist sehr hoch, so dass in den 80er Jahren bis in die Gegenwart hinein sehr hohe Konzentrationen dieser Schadstoffe im menschlichen Organismus angetroffen wurden und werden. Ein besonderes Problem bilden diese beiden Schadstoffgruppen vor allem dadurch, dass sie bezogen auf Neutralfette in dem Maße, wie sie in dem mütterlichen Fettgewebe angereichert worden sind, auch mit der Muttermilch auf den gestillten Säugling übertragen werden und auch schon vor der Geburt diaplazentar auf den Feten übergehen. Hinsichtlich der PCB konnte in zwei großangelegten epidemiologische Studien in den Vereinigten Staaten von Amerika, der sogenannten Michigan- und der North Carolina-Studie, belegt werden, dass die perinatale PCB-Belastung der Mütter durch perinatale Übertragung dieser Schadstoffgruppe neurotoxische Auswirkungen auf die Neugeborenen hatte. Bei der Überschreitung einer PCB-Belastung von der Summe alter PCB-Kongenere > 3 mg/kg Blutfett wurden bei den Neugeborenen Störungen im Reflexverhalten gefunden. Im Alter von 7 Monaten zeigten sich noch herabgesetzte Gedächtnisleistungen und auch im Alter von 4 Jahren waren immer noch verminderte Leistungen im Kurzzeitgedächtnis nachzuweisen (JACOBSON und Mitarbeiter).

Der zugrundeliegende neurotoxische Wirkungsmechanismus konnte in der letzten Zeit näher analysiert werden. Wir unterscheiden bei den PCB die axial verdrehten, ortho-substituierten und die koplanaren, parasubstituierten PCB-Kongenere (s. Folie 14). Die parasubstituierten koplanaren PCB-Kongenere sind die toxikologisch relevanteren. Sie haben mit ihrer koplanaren Struktur Ähnlichkeiten mit den Dioxinen und stehen diesen auch toxikologisch nahe. Die axial verdrehten, orthosubstituierten PCB-Kongenere hatten wir als Toxikologen lange Zeit für die toxikologisch unbedenklicheren Kongenere gehalten. Sie kommen im Fettgewebe in wesentlich höheren Konzentrationen vor als die toxikologisch bedenklicheren koplanaren Kongenere. Nun haben die neuen Untersuchungen gezeigt, dass gerade die axial verdrehten PCB-Kongenere ausgeprägte neurotoxische Effekte während der Perinatalphase, also vor der Geburt, haben und im wesentlichen zu einer Dämpfung der Aktivitäten im Dopaminsystem führen. Hier liegen also recht spezifische neurotoxische Effekte vor, die in Zeiten hoher Belastungen mit PCB durchaus relevant waren und zur Zeit möglicherweise auch noch sind.

Die PCDD/F-Belastung des Menschen in den westlichen Industrienationen ist auch heute immer noch zu hoch und führt immer noch zu viel zu hohen Übertragungsmengen beim Stillvorgang. Die neurotoxischen Wirkungsmechanismen der wirksamsten Vertreter dieser chemischen Gruppen ist noch unklar. Es gibt Hinweise darauf, dass hypothalamische Bereiche und einige Transmitterfreisetzungen durch PCDD/F und durch die vergleichbar wirksamen koplanaren PCB-Kongenere beeinträchtigt werden und dass diese neurotoxischen Effekte auch noch nach der Geburt bei entsprechender Belastung mit diesen Schadstoffen zum Tragen kommen (s. Folie 15).

IV. Grenzen der Erkenntnisfähigkeit

Bei der Besprechung neurotoxischer Wirkstoffgruppen wurde vereinzelt auch schon auf die Grenzen unserer Erkenntnisfähigkeit bei neurotoxischen Einwirkungen hingewiesen. Trotz modernster gerätetechnischer Verfahren sind unsere diagnostischen Möglichkeiten zur Erkennung anfänglicher neurotoxischer Effekte noch sehr spärlich. Mit aufwendigen Computer-Tomographien (CT) Lassen sich raumfordernde und raumauslassende Prozesse zwar erkennen. Sie ermöglichen aber keine Aussage über spezifische, funktionelle Störungen im Gehirn. Einen kleinen Schritt weitergebracht haben uns SPECT (Single Photon Emission Computed Tomography) und PET (Photon Emission Tomography). Sie lassen Durchblutungsänderungen definierter Hirnareale (regional cerebral blood flow, RCBF) erkennen und ermöglichen so direkte Rückschlüsse auf Funktionsänderungen bestimmter Gehirnareale. Es gibt Anhaltspunkte dafür, dass zwischen der Belastung mit PCDD/F und einem verminderten RCBF eine positive Korrelation besteht (FABIG, persönliche Mitteilungen 1998). Die Anwendung radiochemischer Messverfahren bei Menschen ist wegen der radioaktiven Belastung nur begrenzt möglich und ethisch kaum vertretbar, so dass derartige Verfahren zur Erkennung von

Neurotransmitterbeeinflussungen auf Rezeptorebene beim Menschen kaum möglich sind. Bevor geeignete Verfahren zur Objektivierung früher neurotoxischer Effekte durch Schadstoffe verfügbar sind, dürften noch viele Jahre vergehen. Um dennoch in der Erkenntnisfähigkeit neurotoxischer Effekte weiterzukommen, haben wir uns für die Anwendung standardisierter Befragungsmuster zu neurotoxischen Effekten und neurotoxischen Schadstoffeinwirkungen entschlossen. Dabei haben wir uns zunächst an den von SINGER (1990) entwickelten "Neurotoxicity Screening Survey (NSS) gehalten und auf dieser Basis einen modifizierten Fragebogen entwickelt. Mit Hilfe dieses modifizierten Fragebogens ist es uns gelungen, in einer sogenannten kontrollierten Studie die Bedeutung rieurotoxischer Effekte durch Einwirkung neurotoxischer Schadstoffe zu belegen. Der modifizierte SINGER-Fragebogen und die mit Hilfe dieses Fragebogens gewonnenen Untersuchungsergebnisse können von uns jederzeit angefordert und bezogen werden. Aus zeitlichen Gründen kann ich auf diese Befunde hier nicht weiter eingehen (siehe Literaturverzeichnis).

V. Zusammenfassung

Zusammenfassend möchte ich folgendes hervorheben:

1. Bei den umweltmedizinisch relevanten Schadstoffen handelt es sich überwiegend um solche mit, neurotoxischen Eigenschaften. Durch viele der aufgeführten Schadstoffe wurde bereits im Einzelfall die Grenze neurotoxischer Effekte erreicht oder überschritten. Die Summe der insgesamt einwirkenden neurotoxischen Schadstoffe ist so hoch, dass relevante neurotoxische Effekte beim Menschen, vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern, wahrscheinlich sind.

2. Als empfindlichste Personengruppen sind Feten, Säuglinge und Kleinkinder herauszustellen, da ihr Gehirn aufgrund einer unreifen Blutliquorschranke nur unzureichend gegenüber neurotoxischen Schadstoffen geschätzt ist. Ferner ist zu berücksichtigen, dass durch die noch nicht abgeschlossene Enddifferenzierung des Zentralnervensystems eine besondere Empfindlichkeit gegenüber neurotoxischen Schadstoffen anzunehmen ist.

3. Unsere diagnostischen Möglichkeiten zur Erkennung neurotoxischer Verletzungen sind noch sehr dürftig. Insbesondere funktionelle Störungen werden mit den verfügbaren Messtechniken kaum erfasst.

4. Es wäre wünschenswert, wenn sich Neurologen und Psychiater, Psychosomatiker und Neuropädiater intensiver in die Umweltmedizin einklinken und sich wissenschaftlich mit den Ein- und Auswirkungsmöglichkeiten neurotoxischer Schadstoffe auseinander setzen würden.

5. Bei den von uns durchgeführten Dokumentations- und Auswertungsarbeiten umweltmedizinischer Daten konnten genügend Anhaltspunkt dafür gewonnen werden, dass neurotoxische Einwirkungen für den Menschen relevant sind und dass die Aufhebung der Exposition oder sogar schon die Expositionsminderung gegenüber diesen Schadstoffen mit neurotoxischem Wirkungsprofil zu erheblichen Besserungen der durch diese Schadstoffe ausgelösten Gesundheitsstörungen führt.

6. Durch eine sorgfältige umweltmedizinische Anamnese, die bei neurologischen Untersuchungen leider keineswegs üblich ist, könnten die Expositionen gegenüber relevanten neurotoxischen Schadstoffen frühzeitig und mit einem geringen Kostenaufwand erfasst und dann auch abgestellt werden. Durch dieses Vorgehen ließen sich erhebliche Leiden für den Patienten und Kosten für das Gesundheitswesen abwenden. Der gegenwärtige Trend, neurotoxische Schadstoffeinwirkungen zu ignorieren und auch belastete Patienten primär der Psychosomatik und Psychiatrie zuzuführen, halten wir grundsätzlich für falsch oder sogar für einen Kunstfehler.







Schwer-

metalle
Quecksilber
Verwendung: Antiseptika, Dentalamalgam, in der Elektrotechnik als Katalysator
Bronchitis, Atemnot, Tremor, Erethismus, Parästhesien, Schädigung des ZNS
DMSA (Dimercaptosuccinat), DMPS (Dimercaptopropansulfonat)

Blei
Verwendung: Batterien, Herstellung von Farben, Schießblei, Ballastgewichte etc.
Bleisaum an Zähnen und Zahnfleisch, Konzentrationsstörungen, Schlaflosigkeit, Apathie, Encephalopathie, Lähmungen der Arme
Ca/NA-EDTA, D-Penicillamin, British Anit-Lewisit (BAL), DMSA

Thallium
Verwendung: Elektroindustrie, chemische Industrie (z.B. Feuerwerkskörper), Rodentizid
Sehstörungen, Sensibilitätsstörungen, Psychosen, Polyneuropathie, Encephalopathie
Kolloidales Eisen(III)-hexacyanoferrat (Berliner Blau)

http://www.spektrum.de/lexikon/neurowissenschaft/neurotoxine/8749


Strontium 



Neue eingeschränkte Indikation und Empfehlungen zu Kontrollen bei der Einnahme von Protelos (Strontiumranelat) von Firma Oliver  Geschäftsleiter Servier Deutschland GmbH
http://www.akdae.de/Arzneimittelsicherheit/RHB/Archiv/2014/20140310.pdf




Informationen zur Toxizität weiterer Metalle

Die toxikologisch „wichtigsten“ Schwermetalle & Metalloide sind

Blei (Pb-salze ≠ Bleitetraäthyl, organische Bleiverbindung) 
Quecksilber (Hg-salze ≠ organische Hg-verbindungen) 
Arsen (Arsenoxide ≠ AsH3) 
Cadmium 
http://www.meduniwien.ac.at/hp/fileadmin/zpp/downloads/toxikologie.pdf

Wir empfehlen KEINE metallhaltigen Nosoden einzunehmen, da diese das "Fass zum Überlaufen" bringen können. Sie regen auch nicht die Ausscheidung an. 

Jedes Metall hat spezifische Symptome. Um herauszufinden, welches Metall gerade ausgeleitet wird und dadurch eben diese spezifischen Symptome verursacht, sind unten stehende Seiten sehr hilfreich.

Erst wenn mit Hilfe von DMPS das Quecksilber ausgeleitet ist, können die anderen Metalle in einer bestimmten Reihenfolge nacheinander ausgeleitet werden. (Klinghardt, Mutter)

Am besten tippt man folgende Suchwörter ein: Zum Beispiel "Homöopathie Symptome Atemnot". Dann sucht man in der Liste der möglichen Mittel die metallhaltigen aus und vergleicht deren spezifischen Symptome mit den eigenen. Das ist ein möglicher Anhaltspunkt.

http://www.homoeopathieinstitut.at/antimonium_crudum.html
http://www.homoeopathie-homoeopathisch.de/homoeopathische-mittel/Antimonium-crudum.shtml
http://www.pillendreher.at/antimonium-crudum-2.html
http://www.apotheke-homoeopathie.de/mittel/antimonium-crudum
http://www.apotheke-homoeopathie.de/mittel/ammonium-carbonicum


Antimon

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) stuft Antimon(III)-oxid als möglicherweise krebserzeugende Substanz ein.[30]

Ergebnisse aus Untersuchungen deuten darauf hin, dass Antimonverbindungen Haut und Schleimhäute reizen. Diese Verbindungen lösen sich vermutlich aus Kunststoff und Textilien.

In der EU gilt für Trinkwasser ein Grenzwert von 5 µg/l. Untersuchungen von in PET-Flaschen abgefüllten Fruchtsäften (für die keine Richtlinien existieren) ergaben Antimonkonzentrationen bis zu 44,7 µg/l in unverdünnten Saftkonzentraten.[31][32] (Wikipedia) 

Jedes Metall verursacht spezifische Symptome. Wir empfehlen KEINE metallhaltigen Nosoden einzunehmen, da diese das "Fass zum Überlaufen" bringen können. Aber um herauszufinden, welches Metall gerade ausgeleitet wird und dadurch eben diese Symptome verursacht, sind folgende Seiten sehr hilfreich.

http://www.homoeopathieinstitut.at/antimonium_crudum.html
http://www.homoeopathie-homoeopathisch.de/homoeopathische-mittel/Antimonium-crudum.shtml

GEMÜT: Große Müdigkeit. Sehr verdrießlich, ärgerlich. Besonders Kinder wollen nicht angesehen, angefasst oder gewaschen werden. Menschenscheu, kontaktarm. Sentimental und verträumt. Möchte mit niemanden sprechen. Liebeskummer. Wunsch, sich zu erschießen.

SCHLAF: Große Müdigkeit am Tage. Häufiges Erwachen nachts.
http://www.pillendreher.at/antimonium-crudum-2.html

Antimonium-Menschen haben eine verdrießliche Grundstimmung. Sie sind eigenbrötlerisch, mürrisch, schreckhaft und extrem wankelmütig. Mondlicht macht sie sentimental. Sie schwanken zwischen abnorm großem Appetit und Ekel vor der Nahrungsaufnahme. Sie erbrechen häufig nach dem Essen, leiden an Völlegefühl und Sodbrennen. Durchfälle sind mit Schleim und Unverdautem begleitet. Ein dicker weißer Belag überzieht die Zunge. ....http://www.apotheke-homoeopathie.de/mittel/antimonium-crudum

Die Patienten sind schüchtern, gleichzeitig reizbar und mürrisch. Man ist erschöpft, weinerlich, melancholisch und traurig, häufig unkonzentriert und vergesslich. Charakteristisch ist ein starker Appetit auf Brot, Süßigkeiten und kalte Gerichte. Während des Essens kommt es zu Hitzegefühlen im Gesicht und Wangenröte. Die Sättigung tritt rasch, gefolgt von einem unangenehmen Völlegefühl. Man klagt über nächtliche Kopf- und Gliederschmerzen, Reizhusten und starken Harndrang. Die Patienten sprechen im Schlaf, leiden an Albträumen, die von Verstorbenen oder Geistern handeln. Übergewichtige Frauen zeigen häufig einen Bedarf an Ammonium carbonicum. Schwere und kraftlose Arme. Atemnot. Erhöhtes Schlafbedürfnis am Nachmittag. Verstopfte Nase. Die Nasenschleimhäute sind trocken und verklebt, dadurch kommt es bei Berührung schnell zu Nasenbluten.
http://www.apotheke-homoeopathie.de/mittel/ammonium-carbonicum

Mozart starb vermutlich an Antimonvergiftung, einem damals gängigen Arzneimittel
http://www.chemie-im-alltag.de/articles/0078/index.html

Antimon - ein Allheilmittel der damaligen Zeit
Wolfgang Amadeus griff oft und gegen all seine Beschwerden, wie Kopfschmerzen, Melancholie oder Depressionen, zu einem im 18. Jahrhundert breit eingesetzten und als „Allheilmittel“ geltenden Medikament: Antimon.
So verabreichte sich der Musiker gern das Brechmittel Kaliumantimontartrat (KSbC4H5O4), welches durch Reaktion von Weinsäure in einem antimonhaltigen Behältnis sogar selbst entstand und nach einem Kater oft Abhilfe versprach. 

Doping am Klavierhocker?

Wissenschaftler der Universität für Bodenkultur Wien fanden im Zahnschmelz des Leichnams W.A.Mozarts stark erhöhte Antimonwerte, weshalb sie vermuten, dass ihm bereits im Kindesalter Antimongaben zu besseren Leistungen verhalfen.

Antimonium tartaricum Deutsche Bezeichnung: Brechweinstein
Stoffart: Mineral
Typische Potenzen: D6 bis D12
Brechweinstein ist ein Weinsäure-Salz. Es liegt in farblos kristalliner Form vor, wird unter Lufteinwirkung weiß. Die Substanz löst starken Brechreiz aus und wurde demzufolge früher als Brechmittel gegeben; bis ins 19. Jahrhundert gehörte der sogenannte "Brechwein" zu den Arzneien, die auf Basis von Brechweinstein hergestellt wurden.
gefunden auf: http://www.apotheke-homoeopathie.de/mittel/antimonium-tartaricum

Arsen

Doktorarbeit über Arsen: DMPS und Dimercaprol in der Therapie der akuten Arsenintoxikation
von Banafscheh Adam (Medizinische Klinik und Poliklinik [Toxikologische Abteilung] der Technischen Universität München Klinikum rechts der Isar) 10.11.2003
"Als Antidot kommen bei der Arsenintoxikation Chelatbildner in Frage, ...."
https://mediatum.ub.tum.de/doc/602356/602356.pdf


Bei Patienten mit Psoriasis ist bis in die 1960-er Jahre hinein Arsen als Fowlersche Lösung (Solutio Kalii arsenicosi) verwendet worden. Die chronische Zufuhr niedrig dosierten Arsens wirkte sich zwar günstig auf die Hautbefunde aus.

Langfristig jedoch könnten sich Pigmentveränderungen, Morbus Bowen (intraepidermale Präkanzerose), Basalzellkarzinome, invasive Plattenepithelkarzinome der Haut und Arsenkeratosen einstellen, warnen Jarmila Liptak und Dr. Christian Andres von der Hautklinik der TU München (MMW 2010; 46: 5). Beobachtet worden sind auch bösartige Tumoren von Lunge, Leber und Harnblase.https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/haut-krankheiten/article/639900/roetliche-flecken-folge-arsen-therapie-psoriasis.html

BfR (Bundesministerium für Risikoforschung) 
Letale Dosis, Vorkommen, Speicherungsorgane, toxische Wirkungen
gesundheitliche Beeinträchtigungen durch die langfristige Aufnahme von anorganischem Arsen über Reis und Reisprodukte sind nach aktuellen Expositionsschätzungen möglich 
http://www.bfr.bund.de/cm/343/anorganisches-arsen-in-reis-und-reisprodukten.pdf

Die Giftigkeit arsenhaltiger Stoffgemische war schon vor 2500 Jahren bekannt.
Es ist ein Stoffwechselgift.
Auf folgender homepage stehen sehr wichtige Informationen über Arsen und seine Ausleitung mit DMPS:
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=medizin1_43_2004

Eine chronische Arsenbelastung kann Krankheiten der Haut und Schäden an den Blutgefäßen hervorrufen, was zum Absterben der betroffenen Regionen (Black Foot Disease) sowie zu bösartigen Tumoren der Haut, Lunge, Leber und Harnblase führt. Diese Symptome wurden auch als Reichensteiner Krankheit bezeichnet, nach einem Ort in Schlesien, dessen Trinkwasser durch den Arsenik-Abbau bis zu 0,6 mg Arsen pro Liter enthielt.[34] (Wikipedia)
Vergiftungserscheinungen mit Übelkeit und Verwirrtheit, Abmagern, Depressionen
http://www.chelattherapeuten.com/in/

Anorganische Arsenverbindungen sind hochtoxisch; Haarausfall, Nervenschädigungen, Entzündungen der Schleimhäute, Krebs. Kann leicht mit DMPS ausgeleitet werden.
(Dr. Mutter, Lass dich nicht vergiften, S. 47)

Toxisch: 3- wertige (Arsentrioxid=Arsenik, Natriumarsenit, Arsentrichlorid, Arsenwasserstoff=Arsin) und 5-wertige (Arsenpentoxid, Arsenate, Arsenige Säure) Verbindungen.
Das Metall As, Scherbenkobalt, selbst ist ungiftig, geht leicht in Arsenik über (ebenso wie Arsentrisulfid, etc.). Organische As-Verbindungen wie methyliertes As ebenfalls giftig. I) Vorkommen heute: • Erzschmelze (Pb, Zn, Cu) - AsO3 entsteht bei der Verhüttung; gewerbliches Hauptaufkommen in der Zinkelektrolyse, bei der Glasherstellung. • Herbizide (Schweinfurter Grün, im Weinbau), Insektizide und alte Farbstoffe (Scheele’s Grün), Bleiarsenat (Obstbau)- bei uns heute verboten • Arsenik/arsenige Säure als Scherben und Pulver (Giftmehl, Hüttenrauch) nach wie vor erhältlich (Arsenik, geschmack- und geruchlos, exemplarisches Mord- und Selbstmordgift). • Verwendung von Arsin und Arsen-Trioxid in der Halbleiterindustrie und Computerchipherstellung. II) Toxikokinetik • Resorption aus GIT rasch und vollständig. • Aerosolisiertes As meist dreiwertig, Resorption aus Einatemluft gut • Hauptmetabolit- Dimethylarsinsäure = wenig toxisch.

• Elimination vorwiegend renal (t1/2 3-5 d) • Vorkommen in Epidermis, Nägel (6 Wochen nach Einsetzen der Symptome  MeesLinien), Schweiß und Haaren. • Andere Speicherorte: Leber, Niere, Herz, Lunge, Knochen • Nabelschnurblutspiegel wie mütterliche Blutspiegel. III)

Wirkmechanismus
1. SH-Reagens Hemmung von Enzymen & Membranpumpen
2. Hemmung der Zellteilung (1. Zytostat. in CML).
3. [Entkopplung der oxidative Phosphorylierung (Einbau in ATP  „Arsenolyse“)].
4. Toxizität korreliert mit Retention: (Arsin>Arsenik> Arsenpentoxid >organisches Arsen> Elementares Arsen) LD ~70-180mg. IV) Vergiftungsbild Gefäße (“Kapillargift“) Kleine (akute) Dosen Vasodilatation  subklinisches Ödem („Tonikum“) Dosis ↑  Kapillardilatation  Exsudation  Schockgefahr Chronisch: Endarteriitis Akute Vergiftung (> 0.5mg Arsenik) Initialsymptome = Lippen-, Rachenbrennen; bei höheren Dosen: Hyperämie im Portalkreislauf ↓ Übelkeit, Kopfschmerzen, Erbrechen ↓ Exsudation + Hemmung der Zellregeneration ↓ schrittweises (langsames) Einsetzen heftiger Abdominalkrämpfe mit (Reiswasser-artigem) Durchfall ↓ Blutiger Durchfall, Hämatemesis, Stomatitis. ↓ Kreislaufkollaps infolge Flüssigkeitsverlust, Kapillarlähmung, Rhythmusstörung. Elektrolytund Flüssigkeitsverluste.

Therapie: Magenspülung. Kreislauftherapie (isotone Flüsigkeit und Dobutamin), Nierenfunktion beachten. BAL (4mg/kg/4hr), später Wechsel auf Penicillamin. Organschäden
1. (Glomeruläre und tubuläre) Nierenschädigung
2. Neuropathie mit Lähmungen Sonderform Arsengas (Arsin) - entsteht bei Einwirken von Säuren auf arsenhaltige Metalle, beim Löten in schlecht belüfteten Räumen. toxisch ab 3-10mg/m3 Hämolyse - u.U. mit fulminantem Verlauf: Trias = Hämolyse, Hämaturie, Bauchkrämpfe

Chronische Vergiftung: Neurotoxizität, sonst uneinheitliches Bild (>1µg/kg/d). • Nervensystem: Periphere Neuropathie (sensorisch, Strumpf und Handschuh-Verteilung) & Parese proximaler Muskulatur Prognose: Lähmungen progressiv und z.T. irreversibel • Leberschäden (Fettleber, Cholostase, Zirrhose). • Knochenmark: Hyperchrome Anämie (mit unregelmäßigen Kernformen), Leukopenie • Haut: Hyperpigmentierung (Regentropfenartig - am Rumpf), Hyperkeratosen (palmar, plantar).
Chronische Vergiftung mit kleineren Dosen: „Milch und Rosen“-Komplexion. Hautkrebs. • Schleimhäute: Arsenschnupfen, Septumperforation, Bronchitis, Emphysem. Konjunktivitis und Pharyngitis (Symptome wie beim Einatmen von As-Staub) – keine Beteiligung des GIT Biologische Indikatoren der Arsenvergiftung: Nachweis im Harn (

Ursachen für erhöhte Leberwerte

Die wohl bekannteste Ursache erhöhter Leberwerte ist übermäßiger Alkoholkonsum. Doch tatsächlich kommen zahlreiche Faktoren als Auslöser der Normalwertüberschreitungen in Betracht. Neben Alkohol, Drogen und Medikamenten sind hier Infektionen mit Parasiten, Bakterien oder Viren ebenso zu nennen, wie eine besonders fetthaltige Ernährung oder Verengungen der Gallenwege. Werden bei der Blutuntersuchung erhöhte Leberwerte festgestellt, bedarf dies dringend einer weiteren ärztlichen Kontrolle, da schlimmstenfalls auch eine Leberzirrhose oder Leberkrebs Anlass der Normalwertüberschreitung sein können.

Infektionen als Ursache einer Leberentzündung

Unterschiedlichste Infektionen mit Viren, Bakterien, Pilzen oder Parasiten können eine Schädigung der Leber und damit verbunden erhöhte Leberwerte bedingen. Virale Infektionen, die unter Umständen zu einer Entzündung der Leber führen, sind beispielsweise Mumps, Röteln (Rubellavirus) und Gelbfieber. Verschiedene Herpes-Viren (zum Beispiel das Varizella-Zoster-Virus, verantwortlich für Windpocken, Gürtelrose) und sämtliche Hepatitis-Viren (Hepatitis A, Hepatitis B, Hepatitis C, Hepatitis D, Hepatitis E) sind ebenfalls als mögliche Auslöser einer Leberentzündung und erhöhter Leberwerte zu nennen. Während die Leberentzündungen bei den meisten viralen Infektionskrankheiten als akute Begleiterscheinung auftreten, gehen Infektionen mit Hepatitis-Viren oftmals in ein chronisches Stadium über.

Ursächlich für eine Fettleber ist nicht selten ein erhöhter Alkoholkonsum. (Bild: Henrie/fotolia.com)

Bakterielle Leberinfektionen, die erhöhte Leberwerte verursachen können, werden unter anderem durch Tuberkulose-Erreger (Mycobacterium tuberculosis), Syphilis-Erreger (Treponema pallidum) (Syphilis), bestimmte Enterobakterien (Salmonellen, Shigellen) und Borrelien (Auslöser derBorreliose) hervorgerufen. In der Regel sind dabei bereits längere Zeit bevor die erhöhten Leberwerte auftreten typische Anzeichen der bakteriellen Erkrankungen festzustellen. So wird beispielsweise eine Salmonellen-Infektion häufig von Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen begleitet. Eine Tuberkulose-Erkrankung geht in der Regel mit eher unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Fieber und Husten einher. Syphilis wird vor allem durch die Bildung von Geschwüren im Bereich der Genitalien und grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen gekennzeichnet. Darüber ist im späteren Krankheitsverlauf häufig ein moderat juckender Juckender Hautausschlag zu beobachten. Werden erhöhte Leberwerte festgestellt, hilft eine exakte Beschreibung der Begleitsymptome den Therapeuten, die ursächlich Erkrankung zu ermitteln.

Auch Pilzinfektionen haben gelegentlich Entzündungen der Leber zur Folge, die sich anschließend in erhöhten Leberwerten äußern. Hier sind vor allem krankhafte Vermehrungen von Hefe-Pilzen (Candida) zu erwähnen. Parasiten, die eine Leberentzündung bedingen können, sind zum Beispiel sogenannte Leberegel und andere Saugwurmarten, Plasmodien (einzellige Parasiten, Erreger der Malaria), Amöben, Spulwürmer, Bandwürmer und Leishmanien (intrazelluläre Parasiten). Der parasitäre Befall der Leber kann lebensgefährliche Folgen haben, weshalb der Verdacht dringend von einem Arzt überprüft beziehungsweise ausgeschlossen werden sollte.
Erhöhte Leberwerte durch ungesunde Ernährung
Fettiges Essen belastet die Leber und kann auf Dauer zu einer sogenannten Leberverfettung führen. Diese spiegelt sich häufig in erhöhten Leberwerten vor allem im Bereich der Transaminasen (GPT, GOT) und der Gamma Glutamyl Transferase wieder. Eine Fettleber lässt sich jedoch anhand der erhöhten Leberwerte nur schwer diagnostizieren. Hierzu bedarf es in der Regel einer Ultraschalluntersuchung (Sonographie) oder einer Magnetresonanztomographie. Normalerweise ist eine durch fetthaltige Ernährung bedingte Leberveränderung reversibel beziehungsweise lässt sich durch eine Umstellung der Ernährung beheben. Sie wird nicht als schwerwiegende Erkrankung eingestuft, kann jedoch in ein entzündliches Stadium, eine sogenannten Steatohepatitis (auch Fettleber-Hepatitis), übergehen, die sich zum Beispiel in einer erhöhten Druckempfindlichkeit des Organs, Appetitlosigkeit, Übelkeit, einem deutlichen Gewichtsverlust (Untergewicht) und Fieber äußern kann. Schlimmstenfalls entwickelt sich aus der Steatohepatitis eine Leberzirrhose, wie sie im Endstadium der meisten chronischen Leberkrankheiten droht. Eine Leberzirrhose kann für die Patienten lebensgefährliche Folgen haben.

Toxische Schädigungen der Leber

Die Leber ist maßgeblich am Glukose-, Fett- und Eiweißstoffwechsels beteiligt und leistet außerdem einen wesentlichen Beitrag zum Abbau von Giftstoffe. Bei letzteren ist zwischen den aufgenommenen und den vom Organismus selbst produzierten Giftstoffen (Abfallprodukte des Stoffwechsel) zu unterscheiden. Der bekannteste äußerlich zugeführte Giftstoffe, der eine Schädigung der Leber und entsprechend erhöhte Leberwerte verursachen kann, ist Alkohol. Bei langfristig hohem Alkoholkonsum wird das Organ in seiner Abbaufunktion überfordert und es entwickelt sich eine sogenannte alkoholische Fettleber-Hepatitis.

Wie bei der normalen Fettleber-Hepatitis kann sich hieraus eine Leberzirrhose und unter Umständen Leberkrebs entwickeln. Eine vergleichbare Entwicklung droht durch die langfristige Einnahme bestimmter Medikamente und Drogen. Eine Vergiftung durch den Verzehr giftiger Pilze kann ebenfalls zu erhöhten Leberwerten führen. Die Pilzvergiftung ist meist nach spätestens zehn Tagen überstanden, kann jedoch schlimmstenfalls auch zum Tod der Patienten führen. Überlastungen der Leber und entsprechend erhöhte Leberwerte sind außerdem bei anderen akuten Vergiftungen zu erwarten. Diese können durch Giftstoffe wie Phosphor, Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff, Arsen und zahlreiche weitere Umweltgifte bedingt werden.
Arsen gilt als hochgradig krebserregend. Besonders Hautkrebs kann arsenbedingt sein, aber auch innere Krebsarten. Genauso können Krankheiten wie Diabetes, Neuropathien und Herz-Kreislaufbeschwerden von Arsen mitverursacht werden – was kein Wunder ist, da Arsen mehr als 200 Enzyme in ihrer Wirkung beeinträchtigen und DNA-Reparaturen verhindern kann. Arsen hemmt ausserdem direkt jene körpereigenen Entgiftungsysteme, die das Arsen andernfalls entgiften würden.
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/detox-kur-ia.html#ixzz43I6xL2g4


Weiterhin zu hohe Arsenwerte in Babynahrung  Ärzte Zeitung online, 08.05.2017
Mehr als die Hälfte der Reisprodukte für Babys enthält nach wie vor zu hohe Arsenwerte – trotz der seit 2016 geltenden EU-Normen. Das berichten Wissenschaftler des Institute for Global Food Security in Belfast.So werden Arsenverbindungen in der Nahrung mit einem erhöhten Risiko für neurologische und kardiovaskuläre Schäden sowie für Krebserkrankungen in Verbindung gebracht.
http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/article/935335/forscher-besorgt-weiterhin-hohe-arsenwerte-babynahrung.html?sh=1&h=-1556191387

Barium und Beryllium


Werden ähnlich verstoffwechselt wie Blei, können Knochen, Nieren, Gehirn schädigen, Sensibiliesierungen des Immunsysems und damit zu entzündlichen Erkrankungen.
Bariumsulfat wird als Kontrastmittel für Magen-Darm verwendet und ist ungiftig.

Blei


Schwindel, Verwirrtheit, Gleichgewichtsstörungen, Drüsenerkrankungen, Psychoneurosen, Parästhesien, Sprachstörungen, Kopfschmerzen, Durchfälle, Fortpflanzungsorgane, Immunsystem, Wachstumsstörungen
http://www.chelattherapeuten.com/in/

Blutbleiwerte über 20µg/l können schon zu erhöhter Sterblichkeit durch Herzinfarkt, Schlaganfall u.a.

Bleiwerte korrelieren mit Häufigkeit von Demenz und Parkinson, Osteoporose

Depressionen, Müdigkeit, Wortfindungsstörungen, Verstopfung, Haarausfall, Herzinsuffizienz, Bluthochdruck, Arteriesklerose, Intelligenzverminderung, Knochenerweichung, Arthrose, Hyperaktivität, Nerven-, Nieren-, Leberschäden. Krebs.


Der Spiegel berichtet, dass Beethoven an Bleivergiftung starb
         Mittwoch, 18.10.2000
Hohe Mengen Blei haben Wissenschaftler bei einer Analyse der Haare Beethovens gefunden. Woher das Schwermetall kommt, bleibt indes unklar. ... Seine Symptome decken sich voll mit der Diagnose einer Bleivergiftung, die das Argonne National Laboratory im US-Staat Illinois und das McCrone Forschungsinstitut in Chicago jetzt übereinstimmend stellten. .... Entgegen den Erwartungen fanden beide Analysen nur verschwindend geringe Spuren von Quecksilber. Damit steht nach Ansicht der Forscher fest, dass Beethoven nicht an Syphilis litt, wie in den vergangenen drei Jahrzehnten in vielen musikhistorischen Dokumenten vermutet worden war. Quecksilberhaltige Salbe wurde lange Zeit gegen Syphilis eingesetzt.
Die Herkunft des Bleies sei eine Desinfektionssalbe des Arztes Wawruch gewesen. Die Bleizuckerthese konnte sich nach Untersuchungen von des Wiener Gerichtsmediziner Christian Reiter nach der Analyse mehrerer Haare des Komponisten nicht halten.  22. Mai 2010.


Ausleitung mit DMPS
(Dr. Mutter, Lass dich nicht vergiften, S. 48)

Chrom


Chrom ist ein essentieller Nährstoff für den Menschen und Mangel daran kann Herzkrankheiten, Stoffwechselstörungen und Diabetes verursachen.
Jedoch auch ein Zuviel an Chrom ist nicht gesund, Hautausschläge können entstehen. 

AMBOSS - Fachwissen für Mediziner im ärztlichen Alltag und Studium
Toxische Wirkungen: 
- Verätzungen
- Typisch: Ulzeration (Entwicklung eines Geschwürs (Ulcus) aus einem nicht heilenden Haut- oder Schleimhautepitheldefekt; i.w.S. auch das Ulkus selbst) der Nasenscheidewand durch kontaminierte Fingerberührung → Perforationsgefahr
- Kontaktekzem (siehe auch Berufserkrankungen der Haut)
https://amboss.miamed.de/wissen/Erkrankungen_durch_Metalle

Eisen


Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose, 10% der Bevölkerung) führt zu oxidaditem Steß,Müdigkeit, Schmerzen im Oberbauch und Zeige- und Mittelfinger, dunkle Hautpigmentierungen, ständiges Durstgefühl, Gewichtsverlust, Ausbleiben der Monatsblutung.

Zu viel Eisen führt zu oxidativem Streß und somit zu Zellschäden und Anfälligkeit für virale Erkrankungen, insbesondere Hepatitis. Krebs, Alzheimer, Parkinson, Herzinfarkt und Schlaganfall.
Ausleiten mit EDTA oder Desferroxamin
(Dr. Mutter, Lass dich nicht vergiften, S. 48)

Gadolinium

In einem Beipackzellel lasen wir: Kann bei vorgeschädigter Niere zu Nierenversagen führen.

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

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Dr. Semelka hat über 370 Peer-Review-Artikel und 16 Lehrbücher verfasst und seine Arbeiten auf Konferenzen auf der ganzen Welt präsentiert. Er war ein Pionier auf dem Gebiet der Gadolinium-Ablagerungskrankheit.
https://www.richardsemelka.com/about-copy

Sendung Visite im NDR am 04.12.2018 um 20:15 Uhr

Orthopäde Prof. Wolfram Mittelmeier über Gadolimium: "Es wurden Einzelberichte veröffentlicht, dass es wohl auch zu Schädigung von Nerven oder inneren Organen kommen kann".  
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/Wann-sind-MRT-und-Roentgen-sinnvoll,visite15510.html

Wissenschaftliche Untersuchungen über die toxischen Wirkungen von Gadolinium (Dr. Wichert)
“Kontrastmittel für MRT-Aufnahme kann giftig sein”,
https://www.welt.de/gesundheit/article174026249/Gadolinium-Kontrastmittel-fuer-MRT-
Aufnahme-kann-giftig-sein.html
“Rote-Hand-Brief zu gadoliniumhaltigen Kontrastmitteln: Aktualisierte Empfehlung zur Anwendung”,
https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Pharmakovigilanz/DE/RHB/2018/rhb-
gadolinium.html
Herz- und Kreislauferkrankungen 
u.v.a.


https://www.gadolinium-vergiftung.de/mrt-kontrastmittel-wissenschaftliche-studien-zu-gadolinium/


Gadolinium kann sich nach Angaben der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA im Gehirn ablagern. Der Bundesverband Deutscher Nuklearmediziner (BDN) rät, die Mittel vorerst nur bei unvermeidbaren Untersuchungen einzusetzen. (Wikipedia)
Kontrastmittelzusatz Gadolinium und die Nephrogene Systemische Fibrose (NSF) 
Dr. rer. nat. Eleonore Blaurock-Busch, Micro Trace Minerals, Röhrenstraße, 20 91217 Hersbruck
... können Leberschäden entstehen.
Nachdem die linearen Kontrastmittel das freie Gadolinium weniger stark binden und somit auch leichter abgeben, scheinen sie weniger sicher als die makrozyklischen, zu denen die Gadotersäure (GdDota) zählt.
Tatsächlich ist die Stabilität der Gadolinium-Komplexe nicht hinreichend geklärt.
Eine Untersuchung der Forscher Li A, Wong CS und Wong MK zeigt allerdings, „dass akute Komplikationen ‚gar nicht so selten’ wie üblicherweise angenommen“ sind.
Nephrogene Systemische Fibrose (NSF) Seit 2006 gibt es zunehmend Hinweise, dass es bei niereninsuffizienten Patienten nach GdKM, insbesondere des GdDTPA, zur NSF kommen kann. (
Bis Oktober 2008 ermittelte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) weltweit über 500 NSFFälle, davon traten 150 in der EU auf. Vielfach erhielten Patienten mehrfache Gaben verschiedener Kontrastmittel, auch wurde die empfohlene Dosis häufig überschritten. (12)
Zudem wird gewarnt, dass der Prozess der Gadolinium-Freisetzung durch die bei Niereninsuffizienz häufig vorhandene Azidose begünstigt wird. (14)
Intravenös verabreichtes DMPS (2,3.Dimercapto-1-propansulfonsäure) verursachte eine hohe Gadoliniumbindung und -ausscheidung. Extremwerte wurden erzielt, ähnlich wie nach EDTA-Infusionen. Selbst orales DMSA (meso 2,3-Dimercapto-Bernsteinsäure) verursachte eine beachtliche GadoliniumAusscheidung.
Mobilisierungstherapien, sofern diese von erfahrenen Ärzten verabreicht werden, sind ungefährlich.
http://microtrace.de/fileadmin/uploads/pdf/de/Gadolinium_AZN.pdf


Labor Micro Trace Mineral
Blaurock-Busch E. Kontrastmittelzusatz Gadolinium und die Nephrogene Systemische Fibrose. AZN 1/11

Um die Giftigkeit von freiem Gadolinium zu unterbinden, werden somit Komplexmittel wie beispielsweise DTPA (Diethylentriaminpentaessigsäure) verwendet.
Nephrogene Systemische Fibrose (NSF) tritt auf, wenn Gadolinium bei eingeschränkter Nierenfunktion eingesetzt wird.
Intravenös verabreichtes DMPS (2,3.Dimercapto-1-propansulfonsäure) verursachte eine hohe Gadoliniumbindung und -ausscheidung.
Therapiemöglichkeiten 
Gadolinium in freier Form ist hochtoxisch, selbst Gd-Verbindungen können nicht als sicher eingestuft werden. Der Nachweis von Gadolinium durch Mobilisierung mit verschiedenen Chelatsubstanzen ist leicht möglich, wobei die Chelatsubstanzen EDTA oder DMPS eine deutliche Gadolinium-Bindung und Ausscheidung erzielen. Mobilisierungstherapien, sofern diese von erfahrenen Ärzten verabreicht werden, sind ungefährlich. Inwieweit und wann eine Gd-Mobilisierung nach GdKM Applikation günstig und für Patienten von Vorteil ist, sollte erwägt werden.
Eine folgende Mobilisierungstherapie mit den Chelatsubstanzen DMPS oder EDTA könnte potenziell toxische Depots abbauen, wenngleich nicht bekannt ist über welchen Zeitraum diese Therapie erfolgen sollte.
http://www.microtrace.de/de/chelattherapie/


Homepage Gadolinium-Vergiftung (Selbsthilfegruppe) 
Alle hier verfügbaren Informationen sowie Empfehlungen zur Diagnostik und Behandlung der Gadolinium-Vergiftung werden fortlaufend aktualisiert und orientieren sich vorrangig an der hochkarätigen wissenschaftlichen Arbeit eines Teams renommierter Mediziner und Forscher um Dr. Semelka, dem wir alle zu großer Dankbarkeit verpflichtet sind. 
Finden Sie einen Arzt, dem Sie vertrauen können und der Ihnen glaubt. Ein hervorragender Arzt und führender Experte auf dem Gebiet der Metalltoxikologie ist Peter Jennrich, der u.a. auch Gadoliniumopfer behandelt.
https://www.gadolinium-vergiftung.de/
Symptome der Gadolinium-Vergiftunghttps://www.gadolinium-vergiftung.de/gadolinium-vergiftung-mrt-kontrastmittel-symptome/


Gadolinium-based contrast agent toxicity: a review of known and proposed mechanisms
Sehr ausführliche wissenschaftliche Beschreibung der Wirkungen von Gadolinium
Gadolinium ist neurotoxisch u.v.a.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4879157/?fbclid=IwAR0fiskFdoZd73drQ0Yw0AJETvDmtQeDqxtghuk19uvCU07aKsOJqi6D2p4

Kadmium


Nierenschäden, Bluthochdruck, chron. Schmerzen, Geschmacksverlust.
Kadmium schädigt die Nieren, sodass es nicht mehr ausgeschieden werden kann und im Urin nicht mehr nachweisbar ist.
(Dr. Mutter, Lass dich nicht vergiften, S. 48)

Kupfer


Oft haben Menschen einen Kupferüberschuß.
Schizophrenie, Bluthochdruck, Stottern, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Autismus, Hyperaktivität, Depression, Schlaflosigkeit, präm. Syndrom, frühzeiges Altern, Alzheimer, Demenz, schädigt Leber, Auge, Gehirn, Herz und Bauchspeicheldrüse.
(Dr. Mutter, Lass dich nicht vergiften, S. 48)

Lithium 


Tremor, Rigor, Übelkeit, Erbrechen, Herzrhythmusstörungen und Leukozytose,

Wasser- und Natrium-Verlusten (Diabetes insipidus), Übersäuerung des Blutes (Azidose) und zur Lithium-Nephropathie mit Einschränkung der Nierenfunktion (Wikipedia)

Mangan


Schweißen - Mangandämpfe - neurodegnerative Erkrankungen - M. Parkinson
Mangan ist für unseren Körper essentiell. Die Superoxiddismutase hat z. B. Mangan als Kofaktor. Mangandämpfe werden aber auch beim Schweißen freigesetzt und eine regelmäßige Belastung, auch unter den zulässigen Grenzwerten, erhöht das Risiko für M. Parkinson bzw. ein Parkinsonsymtom. In einer Studie waren 15,2 % der Schweißer von dieser Symptomatik mit Bewegungsstörungen in Armen und Beinen sowie dem Hals, also Dystonie der Extremitäten und des Halses, betroffen. Perfide dabei ist, dass einmal aufgenommene und im Gehirn platzierte Manganmengen den neurodegenerativen Prozess kontinuierlich anfeuern. Mangan lagert sich hauptsächlich im Globus pallidus an.
Was kann man tun?
Eine Chelattherapie kann Metalle reduzieren. Essentielle Metalle müssen natürlich ergänzt werden. Am besten kümmert man sich um solche Reduktionen, bevor man Symptome hat, denn aus dem Newsletter der letzten Woche wissen wir ja, dass beim Auftreten der ersten Symptomatik bereits 80% der dopaminergen Synapsen abgestorben sind.
Eine chronische Entzündung bedarf aber auch der Begrenzung. Daher sollte geprüft werden, wie es um die antioxidative Kapazität und die Zellwand- und Zellkernschäden steht, wie die essentiellen Fettsäuren und Aminosäuren, Coenzym Q10, die Elektrolyte, die Vitamine, das Homocystein, der Zuckerstoffwechsel, die Entzündungswerte, die Neurotransmitter etc. aufgestellt sind. Einflussgrößen sind dann ergänzend die a-Liponsäure, Carnosin, Glutathion, die Bausteine des Glutathions, die gefundenen Mängel etc.http://www.dr-wiechert.com/dada/mail.cgi/archive/newsletter/20170224172327/

Nickel


Für Pflanzen und verschiedene Mikroorganismen ist die Essenzialität von Nickel durch Isolierung mehrerer Enzyme (z. B. Urease, Co-F430), die Nickel im aktiven Zentrum enthalten, sowie durch Nachweis von Mangelerscheinungen in nickelarmer Umgebung, die sich durch Zusatz von Ni(II)-Salzen beheben lassen, gesichert. (Wikipedia)

Das Einatmen anorganischer Nickelverbindungen ist mit einem erhöhten Krebsrisiko für Plattenepithelkarzinome der Lunge und der oberen Luftwege verbunden. Derartige bösartige Neubildungen werden in Deutschland bei berufsbedingter Exposition als Berufskrankheiten anerkannt (BK 4109). Außerdem ist ein erhöhter Nickelgehalt in der Atemluft und im Trinkwasser ein Risikofaktor für eine Sensibilisierung gegen Nickel bei Kindern. (Wikipedia)

In Sicherheitsdatenblättern für Nickel steht folgendes: 
Kann allergische Hautreaktionen verursachen. 
Kann vermutlich Krebs erzeugen. 
Schädigt die Organe bei längerer oder wiederholter Exposition. 
Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.


Palladium 



Autoimmunkrankheiten
(Dr. Mutter, Lass dich nicht vergiften, S. 49)

Depressionen, Angeschwollene Zunge, Nervenschmerzen im Gesicht, Lähmungen im Gesicht, Zucken der Zunge, Lippen und Augen, Magen-Darm-Leber-Blasen- und Nierenbeschwerden, Gelenk- und Muskelschmerzen, Muskelzucken und Erschlaffung, Ohrengeräusche, Schlafstörungen, Schweißausbrüche, Herzrhytmusstörungen, Verwirrtheit, Nebenhöhlenentzündungen, Bronchitis, Gewichtsverlust, starke Nervosität, extreme Müdigkeit, Benommenheit, Gedächtnisschwund, Schwindel, migräneartige Kopfschmerzen, Augenbrennen, Allergien, Immunschwäche, brennende Bläschen am Körper, viel Speichel, Zungenbrennen, Kältegefühl im Mund, Lympfdrüsenschwellung und -Schmerzen, Abschälen der Schleimhaut am Zahnfleisch, pilzartiger Belag im Rachen, Schmerzen an Zähnen und Kieferhttp://naturmednet.de/ Naturheilkunde Tagesklinik AG in Marburg

Hautauschlag, zerklüftete Zunge, gerötete Zunge, Magen-Darm-Beschwerden, Absterben der Zähne bis zu Herzrhythmusstörungen und Gesichtslähmungen, starke Reaktionen auf Epicutantest, Haarausfall, erhöhtes Krebsrisiko im Tierversuch, Depressionen, Schmerzen,http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13687724.html

hemmt Enzyme, greift die DNS an, Allergen, Im Tierversuch Verdoppelung der Krebserkrankung, lokale als auch systemische Reaktionen am Dünn- und Dickdarm, Nieren, Leber, Herzrhythmusstörungen, rheumatische Beschwerden, Schleimhautentzüdungen, chron. Bronchitis, Infektneigung, , pickelartige Ausschläge, Kontaktdermatitis,http://www.dumitrescu.de/startseite.html#

„Da läuft ein Großversuch“ 15.02.1993  

Nachdem schon der Zahnfüller Amalgam in Verruf geraten ist, mehren sich neuerdings die Alarmmeldungen über einen neuen Giftstoff im reparierten Gebiß: Legierungen mit dem Edelmetall Palladium, die bei Millionen von Kassenpatienten für Zahnersatz verwendet werden, können womöglich die Gesundheit schwer schädigen.
"Aus Gründen des Patientenschutzes" sei "der Freiraum, Legierungen ,zusammenzustellen'' und in den Verkehr zu bringen . . . unbefriedigend", schreibt das BGA-Organ Bundesgesundheitsblatt. Und vorletzte Woche mußte die Behörde auch auf Berichte reagieren, Palladium bringe den Patienten obendrein ein erhöhtes Krebsrisiko. Solche Hinweise hatten sich bei Tierversuchen ergeben.
Die Krankenkassen, die ursprünglich sparen wollten und durch Zahnmetallgeschädigte womöglich horrende Folgekosten haben, ahnen längst, daß sie "vielleicht nicht so gut beraten" waren (AOK-Vertragsmann Ohlrogge). "Am Ende", so Ohlrogge, dessen Bundesverband rund 40 Millionen Versicherte vertritt, "werden wir bezahlen. Für ausgefallene Lebensfreude können wir jedoch nicht eintreten."
Salzburger Zahnarzt-Ehepaar Ottaviano und Georgetta Tapparo: ... Mehr als die Hälfte der Geschädigten zeigten in den Knochen mindestens 500 Mikrogramm des Edelmetalls ...
Bremer Labormediziner Helmut Dietrich Köster fand in Proben, ... , nicht selten abenteuerliche Konzentrationen.
Niemand könne bisher mit Sicherheit sagen, "welches Element sich löst, welchen Weg es im Organismus nimmt, welche Folgeerscheinungen es hat", meint auch der Darmstädter Zahnarzt Norbert Reuling. Er hat eine Habilitationsarbeit über die Verträglichkeit dentaler Legierungen geschrieben. Reuling: "Alles nur Spekulationen."
Der Leiter des Emstaler Instituts für Umweltkrankheiten, Klaus-Dietrich Runow, registrierte bei Allergietests mit Palladiumchlorid auf der Haut von Probanden mitunter die "heftigsten Reaktionen",
Der Kölner Zahnarzt Werner Becker, Präsident des Bundesverbandes der niedergelassenen naturheilkundlich tätigen Zahnärzte in Deutschland: "Solche Unverträglichkeiten haben sich in den letzten _(* 1989 in der Fernseh-Show "Nase vorn". ) fünf, sechs Jahren ungemein verschärft."
Traditionell behandelnde Ärzte, die selbst Palladium-Basis-Legierungen verwenden, berichten dagegen äußerst selten über Nebenwirkungen. Das ist nicht weiter verwunderlich: Der Zahnarzt gilt vor dem Gesetz als Hersteller der Brücken und Kronen, er haftet für Schäden.
Der Hinweis auf Komplikationen kommt deshalb "einer Selbstanzeige gleich", sagt Mathias Ohlrogge, Leiter des Vertragsreferats Zahnärzte/Zahntechniker beim Bundesverband der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK). Einige palladiumgeschädigte Patienten haben ihre Zahnärzte bereits verklagt.

Amalgam, Quecksilber


Quecksilber ist das giftigste, nichtradioaktive Element und gilt als das sechstgiftigste von allen sechs Millionen bekannten Stoffen.

Tübinger Quecksilberstudie:
http://www.amalgam-informationen.de/dokument/tueb-am-st2.pdf

Institut für Arbeitsschutz der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung
Toxikologie von Quecksilber, Marco Steinhausen 03.07.2013
Guter ausführlicher Bericht auch über die Geschichte
https://www.dguv.de/medien/ifa/de/vera/2013_saet_gefahrstoffe/11_steinhausen.pdf

Thunfisch im Test Quecksilber inklusive 
Das Bundesumweltministerium warnt Schwangere und Stillende generell vor dem Verzehr von Raubfischen. Dazu gehören auch Aal, Hecht, Seeteufel und Heilbutt. Der Grund: Quecksilber ist besonders gefährlich für Embryos und Babys, denn es schädigt das Nervensystem und das Gehirn.
https://www1.wdr.de/verbraucher/ernaehrung/thunfischimtest100.pdf
https://www.bmu.de/themen/gesundheit-chemikalien/gesundheit-und-umwelt/lebensmittelsicherheit/verbrauchertipps/#c15513

 Greenpeace über Vorkommen und Toxizität - Arbeit von Dr. Jennrich
https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/quecksilber-studie-jennrich-04062015.pdf

DocCheck Flexikon
Bei der chronischen Form wird häufig ebenfalls eine Stomatitis mercurialis mit Entzündungen und Ulzerationen der Mundschleimhäute beobachtet. Im Vordergrund stehen jedoch in der Regelneurologische Symptomen, vor allem dann, wenn das Quecksilber als Quecksilberdampf aufgenommen wurde.

Der Quecksilberdampf wird über die Lunge aufgenommen und gelangt über das Blut und die Blut-Hirn-Schranke in das Gehirn. Hier erfolgt die Oxidation zum Quecksilber-Ion und die Bindung an das Hirngewebe.
Die chronische Quecksilberintoxikation führt zu Reizbarkeit, dem sog. Erethismus mercurialis, zu Konzentrationsstörungen, zu Schlaflosigkeit und auch zu einem Intentionstremor, dem Tremor mercurialis. Im weiteren Verlauf entwickelt sich häufig eine Kachexie.
Die orale Aufnahme von gut lipidlöslichen alkylierten Quecksilberverbindungen führt neben den genannten Symptomen häufig auch zu Sehstörungen, zu Hörstörungen und zur Ataxie. In Japan wurde sie als Minamata-Krankheit bekannt.

DMPS, eventuell in Kombination mit D-Penicillamin, wird dazu genutzt, resorbiertes Quecksilber aus dem Körper zu eliminieren.http://flexikon.doccheck.com/de/Quecksilberintoxikation

Warum starb Mozart so früh?
Die Ärzte Zeitung vom 27.01.2006 berichtet: "Vielleicht gerade wegen seiner Unvoreingenommenheit kommt Köppen zu völlig neuen Schlüssen - und kann sie sogar teilweise belegen: So finden sich offenbar die letzten Noten von Mozarts Hand in der Freimaurerkantate, ... und sind - meinen viele Musikhistoriker - "verzittert, unleserlich und verkritzelt" und damit mögliches Zeichen einer Quecksilber-Intoxikation.
Die hat sich Mozart offenbar durch die Therapie einer im Frühjahr 1791 akquirierten Lues zugezogen: Augenzeugen berichten übereinstimmend, er habe bei seinem damaligen Aufenthalt in Prag ständig "mediciniert" (offenbar eine Salbenbehandlung gegen den Primäraffekt). Die Therapie, die dann in Wien oral mit dem von van Swieten besorgten Quecksilberchlorid fortgeführt wurde, wurde dann offenbar zu hoch dosiert, was zur irreversiblen Nierenschädigung führt."

Schon im Jahre 1896 schrieb Lewin folgendes über Amalgam in seinem Buch
"Lehrbuch der Toxikologie, für Aerzte, Studirende und Apotheker"

Aus Amalgamplomben, zumal aus Kupferamalgamblomben kann sich das Metall in die Mundhöhle hinein verflüchtigen, bzw. In irgendeiner Umwandlungsform, von der Zahnhöhle aus in den Säftebahnen aufgenommen werden und eine chronische Vergiftung erzeugen, die sich,abgesehen von örtlichen Veränderungen, im Munde durch die verschiedensten Organstörungen, besonders durch Ausfallssymptome von normalen Gehirn-und Nervenfunktionen darstellt. Nicht immer gehört zum zustandekommen solcher Störungen eine besondere Empfindlichkeit für Quecksilber. Ich habe schon seit Beginn des Jahrhunderts nicht nur in meinen Vorlesungen gelehrt, sondern die Konsequenzen dieser Erkenntnis an solche Blomben tragenden Menschen bestätigt, die sich an mich wegen dunkler, nervöser Krankheitssymptome gewendet haben. Ich ließ stets solche Plomben entfernen und erziehlte dadurch Heilungen, sogar an Professoren. Außer mir haben auch andere z. B. Speichelfluß, Geschwüre im Munde, Fötor ex ore (Mundgeruch), Diarrhöen auch mit Blut, Fieber, Abgeschlagenheit, Abmagerung, Schwäche u. a. m. bei Trägern von Amalgamplomben, zumal aus Kupferamalgam, gesehen.



Dr. Mutter

Massive Nervenschäden bei in-vitro-Untersuchungen ab 0,02, bzw. 36ng/g. Leichenhirne von Amalgamträgern haben im Durchschnitt 1000fach, bzw. 10fach mehr Belastung, nämlich 300ng/g. In anderen Studien in Nieren, Schilddrüse, Hirnanhangsdrüse bis zu 1000ng/g.

Grenzwerte in Deutschland unter den tatsächlichen Werten von kranken Minenarbeitern in Urin, Blut und Haar auf den Philippinen.
(Dr. Mutter, Laß Dich nicht vergiften, S. 29)

Testosteron verstärkt die toxische Wirkung um das vielfache, darum sind Autismus und ALS Männerkrankheiten.
(Dr. Mutter, Laß Dich nicht vergiften, S. 30)

Freigesetzt wird Quecksilber aus Amalgam durch Kauen, warme Speisen, Schleifmittel in Zahncremes, professionelle Zahnreinigung, Zahnsteinentfernung, Flouridierung, Zucker und Stärke, Säuren, elektromagnetsiches Feld mit anderen Zahnmetallen, Zähneknirschen, möglicherweise auch durch elektromagnetische Strahlung. (Dr. Mutter, Laß Dich nicht vergiften, S. 30)

Zähneknirschen kann die Folge von Quecksilber sein, da die Muskelspannung erhöht wird. (Dr. Mutter, Laß Dich nicht vergiften, S. 31)

Quecksilber bindet sich an die Schwefelgruppen von Eiweiß, also Enzymen und schädigt deren Funktion.
(Dr. Mutter, Laß Dich nicht vergiften, S. 32)

Quecksilber erhöht die Toxizität von anderen Giften, wie z.B. Alkohol, Abgase, Farben, Lacke.
(Dr. Mutter, Laß Dich nicht vergiften, S. 32)

Metalle sind Speichergifte, Halbwertszeit bis zu 20 Jahren
Sie zerstören die Darm-Blutschranke, sodass alle anderen Gifte auch leichtern Zugang zum Blut haben. (Barring)

Durch Quecksilberdampf lässt sich bei Tieren eine Nervenatrophie auslösen (STANKOVIC 2006)

Wenn man Quecksilber entfernt „purzeln“ die anderen Metalle auch aus dem Körper (Klinghardt)

Neben den Autoabgasen spielen bei den Umweltgiften Schwermetalle wie Blei und Quecksilber eine besondere Rolle. Ihre Bedeutung bei der Entstehung von hohem Blutdruck und Gefäßverkalkungen ist zwar wissenschaftlich sehr gut belegt, wird aber von den kardiologischen Fachgesellschaften in Deutschland leider nicht ernst genug genommen.
Erst psychische, erst später körperliche Krankheiten. Viele Betroffene haben keine offensichtlichen Symptome, sondern sind psychisch verändert. Nach einer Metallausleitung aus den Nervenzellen kommt meistens ein mehr liebevoller, friedlicher und intelligenter Charakter zum Vorschein.

Ursache nach Daunderer:  94% Amalgam, 2% Gold, 2% Palladium, 1%Pentachlorphol (PCP)  war bei 400 nachgewiesenen Immunsymptomen. 5% der Autoimmunkranken sterben an dieser Ursache.

In Beobachtungsstudien wurden nach Amalgamentfernung und Entfernung anderer
Zahnmetalle (mit Schutzmassnahmen) und unter Verwendung von metallfreien
Zahnmaterialien ein beachtlicher Teil (60-80 % von MS-Patienten verbessert
(PROCHAZKOWA et al. 2004, LINDH et al. 2002, ENGEL 1998, HANSON 2004)

MS tritt erstmals im zweiten Teil des 19. Jahrhunderts auf, parallel zum Durchbruch des Amalgams als Zahnfüllungsmaterial.

In Japan – dort wird seit 1985 kein Amalgam mehr verwendet - und Sibirien - in der ehemaligen UdSSR wurde Amalgam nur selten angewandt - kommt die Krankheit sehr selten vor. Japaner haben einen weit geringeren Zuckerkonsum als Bewohner anderer Industriestaaten und auch eine geringere Karieshäufigkeit. Dort ist im Gegensatz zur EU als
Zuckerersatz das pflanzliche Stevia seit Jahrzehnten zugelassen.
Schwarze Völker in Afrika bekommen praktisch keine MS, sofern sie noch ihre
traditionelle Ernährungsweise beibehalten. Afroamerikaner haben allerdings drei Mal
häufiger MS als weiße Amerikaner, die selbst eine hohe MS-Inzidenz (Anzahl der
Neuerkrankungen pro Jahr in einem Land) aufweisen. Ureinwohner von Australien
haben nur selten MS während Weiße eine der höchsten MS-Häufigkeiten der Welt
aufweisen. Auch in Europa gibt es Unterschiede. Schweizer haben ein leicht
erhöhtes Risiko gegenüber Deutschen. Dort kommt die gesetzliche
Krankenversicherung nicht für Zahnbehandlungen auf, weswegen aus
Kostengründen auf billiges Amalgam zurückgegriffen wird.

In einer Auswertung von sechs Studien aus Schweden, Dänemark, USA und Kanada
berichten von 113 MS-Patienten, die ihr Amalgam entfernen ließen, 76 % von einer
Verbesserung oder Heilung ihrer Beschwerden (BIOPROBE 1993).
 Dentales Amalgam wird dabei als die Hauptquelle für die menschliche
Quecksilberbelastung angesehen (EU COMMISSION 2005, WHO 1991, 1995,
LORSCHEIDER et al. 1995, FISCHER 2004, MUTTER et al. 2004a, 2005)
Aus Autopsiestudien geht auch hervor, dass Amalgamträger etwa einen 2-12-fachen
Quecksilbergehalt in ihren Organen aufweisen als Personen ohne Amalgam, und
zwar unabhängig zum Fischkonsum (DRASCH et al. 1994, GUZZI et al. 2006,
MUTTER et al. 2004a, 2005a, 2006)
Es muss dabei beachtet werden, dass Quecksilber als das giftigste nichtradioaktive
Metall angesehen wird und sich im Zellversuch als etwa 10mal toxischer als Blei
erwiesen hat (STOIBER et al. 2003, THIER et al. 2004).
 Es muss betont werden, dass kontrollierte Studien zur Langzeitschädlichkeit oder
Unschädlichkeit von Amalgam bisher nicht durchgeführt wurden (MUTTER et al.
2005, 2006).
spricht sich Prof. Berlin in einer von der schwedischen Regierung veranlassten
Risikoanalyse für ein sofortiges Verbot von Amalgamfüllungen aus (BERLIN 2003).

SCHWERMETALLE und ZAHNHERDE  Georg Keppler
Führende Therapeuten wie Dr. Clark und Dr. Klinghardt stellen die Sanierung des Gebisses von Herden und Schwermetallen an erste Stelle jeder ernsthaften Behandlung
Quecksilber leistet Pionierdienste: es überwindet die Bluthirnschranke und lässt die Tür für andere Schwermetalle und Nerventoxine offen.
Viele Betroffene haben keine offensichtlichen Symptome, sondern sind psychisch verändert. Nach einer Metallausleitung aus den Nervenzellen kommt meistens ein mehr liebevoller, friedlicher und intelligenter Charakter als mit Schwermetallen zum Vorschein.
Bei „geringer“ Belastung, d.h. wenn der Körper noch versucht die Funktionsbeeinträchtigung durch die Schwermetalle zu kompensieren, ergibt sich ein Symptomkomplex, den man mit dem Ettikett „Überempfindlichkeit“ versehen könnte und sich in verschiedenen Arten der Hypersensibilität, Allergiesierung und Toleranzerniedrigung äussert.
In der zweiten Phase der Belastung kann der Körper nicht mehr kompensieren und es ergeben sich progressive nervliche Unterfunktionen bis hin zur Lähmung[3]. Das Nervensystem würde ohne Toxineinlagerung bis zum Alter von 120 Jahren voll funktionieren
Quecksilber ist ein Nervengift: zitternden oder gefühlstauben Händen über Gedächtnisschwäche und Demenz bis zur völligen Verblödung. Die häufigsten Symptome sind chronische Gelenkprobleme, Muskelschmerzen, Schlaflosigkeit, Konzentrations-störungen, Trigeminusneuralgie
2.2. Sekundärprobleme: PILZE
Weil der Körper die Schwermetalle weder loswerden noch unschädlich machen kann, lässt er sich gern auf einen faulen Kompromiss ein. Pilze wie Candida albicans binden in ihren Zellwänden Schwermetalle ein. Für den Körper ist es einfacher, sich mit den toxischen Stoffwechselprodukten der Pilze (Mykotoxine) abzugeben, als mit den Schwermetallen. Daher drückt der Körper bei starker Schwermetallbelastung nicht nur ein Auge zu, sondern baut Pilze geradezu an, damit sie das Schwermetallproblem eingrenzen.
Eine Pilzbehandlung (Mykosetherapie) ohne vorhergehende Schwermetallausleitung ist mehr als fragwürdig. Es ist durchaus möglich, die Pilze mit verschiedensten Methoden schnell und effektiv abzutöten, doch baut der Körper sie bei der nächsten Gelegenheit wieder an. Eine solche Gelegenheit lässt selten lange auf sich warten, denn Pilze sind allgegenwärtig. Ausserdem wandert der grosse Schwung der durch gleichzeitige Abtötung viler Pilze frei werdenden Schwermetalle über das Rückenmark ins Gehirn. Die traditionelle Nystatin Therapie versetzt der Leber zusätzlichen einen extremen Tiefschlag. Dem so geschwächten Immunsystem ist es noch unmöglicher mit den Schwermetallen fertig zu werden, die Kompromissbereitschaft gegenüber Pilzen nimmt zu. Im Gegensatz zu diesem Szenario wirft der Körper nach einer gründlichen Schwermetallausleitung allmählich die nun ungewollten Pilze selber hinaus, bzw. braucht dazu nur eine ganz sanfte Unterstützung (frisches Zitronenwasser).
Demenz-Erkrankungen sind keine Alterserscheinungen, denn unsere Nerven altern nicht

VOR Schwangerschaften Phtalate und Schwermetalle testen lassen und ausleiten

Bei Krankheiten als erste Maßnahme Gifte testen lassen.

Nabelschnurblut ist wg. toxischer Belastung nach amerikanischen Kriterien als Sondermüll zu entsorgen.

Laut www.krankenkassen.de bezahlen die DAK und einige andere Kassen die Chelattherapie.

Speicherorte von Quecksilber: Nieren (50-90%), Leber, Gehirn, Nervengewebe, Nebennieren, Lunge, Schilddrüse, Hypophyse, Pankreas, Geschlechtsorgane, Unterhautfettgewebe. beeinträchtigen Metalle dort die Leitfähigkeit und damit die Nervenfunktion

Tübinger Quecksilberstudie/Amalgamstudie

Die Studie belegt einen Zusammenhang zwischen Quecksilberkonzentration im Speichel und Krankheitssymptomen bei vorhandenen Amalgamfüllungen. Roller, Weiß, Maier
http://www.amalgam-informationen.de/dokument/tueb-am-st2.pdf

Laut Sicherheitsdatenblatt, das der Hersteller herausgeben muss, hat Quecksilber Gefahrenbezeichnung T giftig.Besondere Gefahrenhinweise für Mensch und Umwelt R-Sätze: 23 Giftig beim Einatmen 33 Gefahr kumulativer Wirkungen 50/53 Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben.

Nach Einatmen Bei Bildung von Dämpfen – Rauchen: Mögliche Beschwerden: Metallgeschmack, Übelkeit, Erbrechen, Magen-Darm-Beschwerden, blutiger Durchfall. Fieber, Husten Atemnot Symptome können verzögert auftreten. Betroffene an die frisch Luft bringen.

Betroffene nicht unbeaufsichtigt lassen
Sofort Arzt hinzuziehen.
Nach Hautkontakt Bei Berührung mit der Haut sofort mit Seife und viel Wasser abwaschen.
Bei Beschwerden: Ärztlicher Behandlung zuführen.

Im Amalgam:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/amalgam-ia.html

Quecksilber macht Aluminium erst richtig giftig.
https://www.youtube.com/watch?v=Ys_eyMtXxOA

Amalgam als ignorierte Problematik

Dr. med. Helmut B. Retzek  ADRESSE: Oberbleichfleck 2, A-4840 Vöcklabruck
http://www.homeopathy.at/amalgam/
http://www.homoeopathie-homoeopathisch.de/homoeopathische-mittel/Mercurius-solubilis.shtml


Quecksilber senkt den Testosteronspiegel. Wie er nach einer Schwermetallausleitung mit Dimaval durch Pflanzen und Nahrungsergänzungsmittel wieder erhöht werden kann lesen Sie hier:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/testosteronspiegel-erhoehen.html

Quecksilber (Hg) und Alzheimer

Quecksilber ist im Zellversuch mehrfach toxischer als andere Metalle und 100-800 fach giftiger als Kunststoffbestandteile von Zahnersatzstoffen. (Dr. Mutter, Laß nicht nicht vergiften, S.28)

Außer den genetischen Parametern können verschiedene Umweltfaktoren das Alzheimer Risiko erhöhen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe (N=45) waren Blut-Quecksilberwerte bei Alzheimer Patienten (N=33) mehr als doppelt so hoch.
Bei Patienten im Anfangsstadium waren Quecksilber-Blutwerte sogar dreimal höher als bei der Kontrollgruppe.
Hock C, Drasch G et al. Increased blood mercury levels in patients with Alzheimer Disease. J of Neural Transmission, March 1998, Vol 105, pp59-69

Laborinformationen
Pathophysiologie der toxischen Metalle
Auszug, Thomas L. Labor und Diagnose, 4.Auflage. Med. Verlagsgesellschaft Marburg 1992, Seite 439

„Die pathobiochemischen Auswirkungen toxischer Metalle sind vor allem in Form von Mikroangiopathien erkennbar. Sie sind die Grundlage für typische toxische Symptome wie glomeruläre Nephropathien, Enzephalopathien, Stomatitiden und Störungen der Darmfunktion, die mehr oder weniger für alle toxischen Metalle im Vordergrund der klinischen Erscheinungsbilder stehen. Die Schädigung einzelner Organe hängt von dem für jedes Metall unterschiedlichen Konzentrationsmerkmalen der verschiedenen Organe ab. So wird Quecksilber besonders in der Niere, Blei in Knochen und Arsen in der Leber angereichert.“
http://www.microtrace.de/fileadmin/uploads/html/de/MTM_Newsletter_DE_13.htm#NEWS1a


Die Haupt-Quelle für Quecksilber-Vergiftungen der Menschen, sind Amalgam-Füllungen. Dies hat die WHO vor Jahren bestätigt.
1 mcg Quecksilber enthält 120.827.403.000.000.000.000 Atome. Jedes Quecksilber-Atom kann potenziell eine Nervenzelle oder eine Leukozyte zerstören.
Quecksilber macht dick.

Hechingen, Zollernalbkreis
Bewährungsstrafe wegen Haus mit Quecksilber
Das Landgericht Hechingen hat einen Rentner aus Gammertingen zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt, weil er ein Haus mit Quecksilber verseucht hat. Der 70-jährige wollte seine Rente aufbessern und hat dazu Zahnprothesen in seiner Wohnung eingeschmolzen, um an die Silberanteile zu kommen. Dabei wurde das gesamte Gebäude mit Quecksilber verseucht und unbewohnbar gemacht. Mehrere Mieter haben ihre Bleibe verloren. Die Abbruchkosten für das Mehrfamilienhaus sollen bei 3,5 Millionen Euro liegen.
https://www.swr.de/swraktuell/bw/tuebingen/hechingen-zollernalbkreis-bewaehrungsstrafe-wegen-haus-mit-quecksilber/-/id=1602/did=21086988/nid=1602/1nzatoc/index.html

Silber (Nanosilber)

GESTIS-Stoffdatenbank

Silberpulver ist gewässergefährdend.

Hauptaufnahmewege:
Bei Exposition gegenüber metallischem Silber (S.) in Form von Stäuben, Dämpfen, Rauchen ist
bevorzugt mit einer Aufnahme über die Atemwege und den Magen-Darm-Trakt zu rechnen.[07748

Haut:
Wenn kleinste Metallpartikel in die Haut eindringen, können geringe Anteile bioverfügbar werden.
[07619]
Quantitativ ist diese Menge wahrscheinlich vernachlässigbar.[99983]

Hauptwirkungsweisen:
akut:  durch heiße Dämpfe/Rauche Lungenschädigung möglich[07748]
chronisch:  Silbereinlagerung in die Gewebe (Argyrie/Argyrose)[07619]

Hinweise auf Atemwegserkrankungen/ Lungenfunktionsstörungen infolge einer S.-Exposition 
konnten nicht gesichert werden. Gleiches gilt für den Hinweis auf Nierenfunktionsstörungen, 
der aus einer Studie an S.-Salz-Exponierten resultierte, wobei aber Mischexpositionen gegenüber 
Cadmium vorlagen.[07619]

Langfristige Retention erfolgt in Leber, Niere, Milz, Knochenmark, Lunge, Muskulatur und Haut.
Die Einlagerung in den Organe beschränkt sich auf das Bindegewebe, spezifische Organzellen 
sind nicht betroffen. In der Haut erfolgt sie fast ausschließlich in das Corium.[07619]
Silber ist für den menschlichen Organismus nicht essentiell. Es mindert die Aktivität von Kupfer 
und Selendie für den Stoffwechsel lebensnotwendig sind. Auf die Möglichkeit entsprechender 
gesundheitlicher Störungen wurde für den Fall einer unzureichenden Zufuhr dieser Spurenelemente 
nur im Fall einer Exposition gegenüber löslichen S.-Salzen hingewiesen.[07783]

Allergien, Autoimmunkrankheiten, Angst, Vergesslichkeit, Denkstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel, abnehmende Belastbarkeit, Rheumatische Beschwerden.
Silber macht Quecksilber giftiger,
BfR warnt vor breiter Anwendung als Desinfektionsmittel
(Dr. Mutter, Lass dich nicht vergiften, S. 48)

Ausarbeitung von Prof. Dr. Wilfried Kühling, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des BUND
Nano-Silber – der Glanz täuscht; Immer mehr Konsumprodukte trotz Risiken für Umwelt und Gesundheit

6.3.2 Forderungen an die Bundesregierung: Der BUND fordert ein Moratorium für den Einsatz von
Nanosilber.

Auch für die Passage von Nanopartikeln über die Blut-Gehirn-Schranke bei Ratten liegen Hinweise vor.


3. Auswirkungen auf die Umwelt
Silber ist, nach Quecksilber, das giftigste Schwermetall für tierische und pflanzliche Wasserlebewesen. Silber wirkt in sehr niedrigen Konzentrationen giftig auf Fische und Krebse sowie auf Algen und weitere Wasserpflanzen.

91 Auch Bakterien, wie die Stickstoff fixierenden Bodenbakterien, reagieren sehr empfindlich.

92 Dabei erfolgt die biozide Wirkung bereits bei Konzentrationen, die deutlich unterhalb der Wirkgrenzen anderer Schwermetalle liegen. Die Mehrzahl dieser Untersuchungen wurde mit gelöstem Silber durchgeführt (Silber liegt als Ion vor).

Die Untersuchungsergebnisse zu klassischen Silberverbindungen sind nur bedingt aussagekräftig, da  Nanopartikel andere Eigenschaften aufweisen. Die nicht sehr zahlreichen Untersuchungen lassen jedoch annehmen, dass Nanosilber eine im Vergleich zu anderen Formen des Silbers gesteigerte Schadwirkung entfalten kann. Dies konnte unter anderem mit einer Studie an Daphnien gezeigt werden: Bezogen auf die eingesetzte Menge war die Giftigkeit von Nanosilber deutlich höher als die Giftigkeit von metallischem Silber in der Mikroform.

4.2 Hinweise auf schädliche Wirkungen Es liegen einige Untersuchungen an Zellkulturen vor, deren Bedeutung hinsichtlich der gesundheitsschädigenden Wirkungen von Nanosilber jedoch schwer einzuschätzen ist. Menschlichen Hautzellen in Kultur wurde Nanosilber (7 bis 20 nm) zugesetzt. Bei höheren Konzentrationen zeigten sich Änderungen der Zellstruktur und der Zellgröße.114 Nanosilber zeigte außerdem toxische Wirkungen auf bestimmte Rattenleberzellen.115 Die Funktion der Mitochondrien (Energiekraftwerke der Zellen) war beeinträchtigt und ein Anstieg des Enzyms Laktatdehydrogenase (LDH) war nach Exposition in höheren Konzentrationen festzustellen, was als Anzeichen für Zelltod gilt. Auch bei Nervenzellen116 und Stammzellen von Mäusen117 zeigte Nanosilber toxische Wirkungen. Bei faserartigen Bindegewebszellen (Fibroblasten) bewirkte die Behandlung mit Nanosilber biochemische Folgereaktionen, an denen auch Prozesse des sogenannten „programmierten Zelltods“ (Apoptose) beteiligt waren.118 In Gegenwart von Makrophagen (Fresszellen, gehö- ren zu den weißen Blutkörperchen) wurde für Nanosilber bestimmter Partikelgrößen (15 und 30 nm) die Entstehung oxidativen Stresses nachgewiesen.119
http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/nanotechnologie/20091202_nanotechnologie_nanosilber_studie.pdf


Strontium 


Neue eingeschränkte Indikation und Empfehlungen zu Kontrollen bei der Einnahme von Protelos (Strontiumranelat) von Firma Oliver  Geschäftsleiter Servier Deutschland GmbH
http://www.akdae.de/Arzneimittelsicherheit/RHB/Archiv/2014/20140310.pdf


Endlich - Servier stellt Vertrieb von Strontiumranelat (PROTELOS) ein.
Die Firma Servier kündigt für August 2017 die weltweite Einstellung des Vertriebs ihres umstrittenen Osteoporosemittels Strontiumranelat (PROTELOS) an.
https://www.arznei-telegramm.de/html/htmlcontainer.php3?produktid=040_02&artikel=1704040_02k


Psychotherapie. Strontiumcarbonat wurde früher zur Behandlung von Schizophrenie eingesetzt, ist aber mittlerweile durch besser verträgliche Präparate zurückgedrängt worden.[4]. [4] Wikipedia: Artikel Strontiumcarbonat, Verwendung.
http://www.periodensystem-online.de/index.php?el=38


Neben Calzium und Magnesium hat vor allem bei der Pflege von kleinpolypigen Steinkorallen und Kalkrotalgen das Struktur- oder Spurenelement Strontium (Sr) eine wichtige Rolle. Es kommt im natürlichen Meerwasser in einer Konzentration von 8 mg/l vor. Strontium wird im Kristallgitter des bei der Skelettogenese im Kristallgitter des Aragonit isomorph eingelagert. Mit der Zufuhr von Strontium kann man das Wachstum von Steinkorallen und der Kalkalgen verbessern. Selbst mit einem regelmässigen Wasserwechsel von 10% schafft man es oft kaum den Bedarf der Korallen zu decken. Der Handel hält hier käufliche Lösungen bereit, viele aber tendieren dazu sich selbst eine Strontiumlösung anzusetzen. Durch eine Diskussion über das Thema im Meerwasserforum, machten wir uns auf die Suche nach Angaben über die Dosierung und Zugabe von Strontium. Wir fanden einiges zu dem Thema, was wir im nachfolgenden Aufbereiten.

Vermeiden Sie den Kontakt zum Material, Atmen Sie es nicht ein, tragen
Sie beim Hantieren mit den Stoffen unbedingt Schutzhandschuhe!

Im Forum www.Meerwasserforum.info fanden wir folgende Informationen:
Bei einem Fehlbedarf, der anfangs oft beobachtet werden wird, könnte es nötig sein mehr zu zu geben. Delbeek & Sprung gehen davon aus das ein Aquarium zum Start nahezu Strontiumfrei ist. Um den Strontiumgehalt auf 8mg/l anzuheben sollen 25ml der 10%igen Lösung pro 100 Liter Aquarienwasser über vier Tage verteilt gereicht. Eine Woche später wird dann mit der normalen Dosierung begonnen. Achtung eine Überdosierung kann ein Absterben von Korallen zur Folge haben!

Strontium ist im Meerwasseraquarium nicht stabil und bereits nach 10 - 15 Stunden nicht mehr vorhanden. Diese Elemente verflüchtigen sich zu schnell bzw. werden auch abgeschäumt. Es ist im übrigen immer Besser Jod und Strontium, wie alle anderen Spurenelemente, täglich zu dosieren.
http://archiv.korallenriff.de/05_strontium.html

Was kann man über die Exposition gegenüber Strontium getan werden?
Ein Großteil der Strontium, die wir in Kontakt kommen wird nicht dauerhaft beschädigen zu uns. Es besteht jedoch weiterhin eine Gefahr. Und eine Sache, die Sie tun können, ist, einen zu essen gesunde Ernährung. Eine gute Idee ist es, in einer ausgewogenen Ernährung sind, ausreichende Mengen an Kalzium, Eiweiß und Vitamin D. Diese werden den Betrag Ihr Körper ist bereit, von Strontium zu absorbieren, um zu verbessern, was es fehlt verringern.

Fast jeder hat stabiles Strontium in ihren Körpern. Allerdings ist es nicht immer auf einem ungefährlichen Niveau. Es gibt Versuche, das Niveau von Strontium im Blut, Urin, Haar und Kot zu messen. Wenn Sie wissen, dass Sie ein hohes Maß ausgesetzt wurde, sind diese Tests sehr hilfsbereit, obwohl sie die genauen Mengen an Strontium-Exposition nicht feststellen können, um Ihren Körper. Weder werden die Tests prognostizieren die Auswirkungen auf die Gesundheit, der Strontium in Ihrem Gewebe gemessen.

Die Tests, die für radioaktives Strontium Maßnahme zwei Dinge zur Verfügung stehen:

· Falls sie schon in einer großen Strahlungsmenge ausgesetzt waren (nicht notwendigerweise Strontium)

· Wenn Strontium in Ihrem Körper vorhanden ist - er misst Urin, Zähne, Speichel, Blut, Kot und den ganzen Körper, um zu sehen, wenn Strontium ausgeschieden wird. Es misst, wenn es in den Zähnen oder wenn es in Ihrem Körper bleibt auf hohem Gehalt.

Die Proben werden von Ihrem Arzt gesammelt, oder müssen Sie an ein Labor gehen, um die Tests durchgeführt haben.
http://www.globalhealingcenter.com/toxic-metals/dangers-of-strontium


21.12.2007 Warnung vor UAW bei Strontiumranelat (Protelos®)
AMK/ Die European Medicines Agency (EMEA) hat aufgrund der bisher bekannten Falldaten eine vorläufige Aufnahme von Warnhinweisen vor schwerwiegenden Überempfindlichkeitsreaktionen unter dem Osteoporosemittel Strontiumranelat (Protelos®) angeordnet.
Bislang liegen 16 Berichte bei der EMEA über das lebensbedrohliche Hypersensitivitätssyndrom DRESS (Drug Rash with Eosinophilia and Systemic Symptoms) vor, von denen zwei tödlich verliefen. Die Symptome begannen drei bis sechs Wochen nach Behandlungsbeginn mit Hautausschlag, Fieber, Lymphknotenschwellungen, hämatologischen Veränderungen wie Anstieg der Leukozytenzahl, ferner Organbeteiligungen von Niere, Leber oder Lunge (1). Die EMEA beziffert die weltweite Strontiumranelat-Exposition mit 570.000 Patientenjahren. Der Hersteller, Servier Deutschland GmbH, hat daraufhin entsprechende Warnhinweise in die Fach- und Gebrauchsinformation eingefügt und zusätzlich die Ärzteschaft in Anschreiben darauf hingewiesen, dass die Patienten bei Auftreten eines Hautausschlags unverzüglich und dauerhaft Strontiumranelat absetzen und einen Arzt aufsuchen müssen. Die Therapie mit Strontiumranelat sollte nicht wieder begonnen werden (2).
Überempfindlichkeitsreaktionen können sich laut Warnhinweisen auch manifestieren durch:
- Schwellung von Gesicht, Zunge oder Hals
- Atem- oder Schluckbeschwerden
- Hautausschlag
Zu Haut- und Leberreaktionen nach Gabe von Protelos® liegen in der AMK-Datenbank derzeit drei Meldungen aus Apotheken vor.
Meldungen zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen erreichen die AMK unter:www.abda-amk.de

Literatur
1) http://www.emea.europa.eu/humandocs/PDFs/EPAR/protelos/ PressRelease_Protelos_41745807en.pdf


2) „Dear Doctor Letter“ von Servier Deutschland GmbH, in der Rubrik „Lesen Sie auch“ und „AkdÄ“ auf www.abda-amk.de


http://www.ddh-online.de/index.php?str_css=&l0_ID=105&l1_ID=11&l2_ID=82&l3_ID=2929&job_ID=#2069


Änderung der Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL) in Anlage IV: Therapiehinweis zu Strontiumranelat

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat den Therapiehinweis zu Strontiumranelat in der Anlage IV der Arzneimittel-Richtlinie aufgehoben. Der Beschluss ist nach der Veröffentlichung im Bundesanzeiger am 5. Februar 2015 in Kraft getreten. Entscheidungsgründe: Das Committee for Medicinal Products for Human Use der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA hatte im Rahmen eines Verfahrens zur Bewertung des NutzenRisiko-Verhältnisses von Strontiumranelat (z.B. Protelos®, Osseor®) dessen Zulassung überprüft und im Februar dieses Jahres eine weitgehende Einschränkung empfohlen. Der Einsatz ist jetzt beschränkt auf die Behandlung der schweren Osteoporose bei postmenopausalen Frauen sowie bei erwachsenen Männern mit jeweils hohem Frakturrisiko, für die eine Behandlung mit anderen für die Osteoporose-Therapie zugelassenen Arzneimitteln nicht möglich ist. Aufgrund der zwischenzeitlich vorgenommenen Einsatzbeschränkungen besteht aus Sicht des G-BA kein Regelungsbedarf mehr zur wirtschaftlichen Verordnungsweise, die über die ohnehin schon von der EMA vorgenommenen Beschränkungen hinausgehen. Daher hat der G-BA am 16. Oktober 2014 beschlossen, auf die zunächst vorgesehene Aktualisierung des Therapiehinweises zu Strontiumranelat zu verzichten und den Therapiehinweis gänzlich aufzuheben. Der Beschluss und die Tragenden Gründe zu dem Beschluss sind abrufbar auf der Internetseite des G-BA unter www.g-ba.de >> Richtlinien >> Arzneimittel >> Arzneimittel-Richtlinie >> Anlage IV >> Beschlüsse. (Quelle: KBV)

http://www.kvsa.de/fileadmin/user_upload/PDF/Publikationen/PRO_Magazine/PRO_2015/PRO_3-2015.pdf

Thallium


Thallium und thalliumhaltige Verbindungen sind hochgiftig und müssen mit größter Vorsicht gehandhabt werden.[26] https://de.wikipedia.org/wiki/Schwermetalle#Biologische_Eigenschaften_und_Umweltauswirkungen


Titan (E171 oder CI 77891) 



Titandioxid – Ein Stoff, den Sie meiden sollten Autor: Carina Rehberg, Letzte Änderung: 07.02.2017
Im Januar 2017 wurde eine Studie veröffentlicht, die bestätigt: Titandioxid scheint sich im Körper einzulagern, das Immunsystem zu schwächen und Krebs verursachen zu können – und zwar schon in genau jener kleinen Dosis, die man täglich über die Zahncreme, die Magnesiumtablette oder das Kaudragee zu sich nimmt.
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/titandioxid-verursacht-krebs-170204010.html

Titandioxid wird von unserem Immunsystem ähnlich verarbeitet wie Asbestfasern, es werden Entzündungsstoffe freigesetzt, die über die Jahre zu schweren Krankheiten führen könnten, wie Krebs, Alszheimer und Herzinfarkt. Zellbiologe Jürg Tschopp, Uni Lausanne, 2011;

Titan erhöht das Stresshormon Noradrenalin und lässt dadurch das Herz schneller schlagen, führt also zu früherem Tod. TU München 2011;

Verbesserung von chron. Müdigkeit, Gelenk- Muskel- Nervenschmerzen, Depression, Hautausschlägen, MCS nach Entfernung von Titanimplantaten. Uni Los Angeles, Robert Schiestl;

Zellschäden in ZellversuchenIm Gegensatz zu anderen Metallen reagiert Titan nicht gut mit körpereigenen Eiweißen und eine Allergie ist daher nicht durch Epicutan oder LTT nachweisbar. Für den Nachweis wird deshalb ein spezieller LTT (MELISA-Test) und ein Titan-Stimulationstest beim Hausarzt empfohlen.
(Dr. Mutter, lass Dich nicht vergiften, S.37)

Immer wieder kam der Stoff ins Gespräch, weil er als Nanopartikel ein gewisses Gefahrenpotential bergen könnte. Im Januar 2017 wurde eine neue Studie veröffentlicht, die genau das bestätigt: Titandioxid scheint sich im Körper einzulagern, das Immunsystem zu schwächen und Krebs verursachen zu können – und zwar schon in genau jener kleinen Dosis, die man täglich über die Zahncreme, die Magnesiumtablette oder das Kaudragee zu sich nimmt.
Nanopartikel weisen andere Eigenschaften auf als derselbe Stoff in grösserer Partikelgrösse und haben nun aufgrund ihrer vergrösserten Oberfläche eine viel höhere biologische Aktivität und somit eine intensivere Wirkung auf den Konsumenten.

Schon im Jahr 2010 entdeckten Schweizer und französische Wissenschaftler, dass Nano-Titandioxid in menschlichen Zellen ähnliche Vorgänge in Gang setzten kann wie andere hochgiftige Stoffe, z. B. Asbest – so Amir Yazdi von der Universität Lausanne im Fachjournal PNAS. Beide Stoffe lösen Entzündungsreaktionen aus und führen zu einem hohen oxidativen Stress, der sowohl Gewebe als auch die Erbsubstanz (DNA) beschädigen kann.

Möglicherweise könnte daher auch die nun seit einigen Jahren immer häufiger verwendeten Nanopartikel zu der immer stärker steigenden Zahl der chronischen Lungenkranken beitragen.

Lesen Sie weiter auf:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/titandioxid-verursacht-krebs-170204010.html

Dr. Wiechert: Titandioxid und Siliciumdioxid - was hat es damit auf sich? 
Nachdem ich ja schon wiederholt über den Titanstimulations-Index und die verminderte Zinkaufnahme bei Titandioxidexposition mit erhöhtem Risiko für eingeschränkte Reproduktionsfähigkeit, Leaky-Gut-Syndrom, Darmpolypen und Darmkrebs geschrieben habe, möchte ich heute über eigene Messergebnisse berichten. Im TNFa-Hemmtest misst man, ob eine Substanz gegenüber dem Stimuls der Lipopolysaccharide, also Bakterienanteile, welche den TNF-a-Wert anheben, eine hemmende Wirkung hat. Mitunter stellt man fest, dass die Substanz die Entzündung vermehrt. Darüber hatte ich in der Vergangenheit unter dem Titel"Herr Doktor, ich vertrage die Medikamente nicht", berichtet. Nun habe ich gezielt nach Titandioxid gemessen. Eine Person reagierte kaum darauf, aber alle anderen doch deutlich. Medikamente, wie intravenöse Phospholipide, haben, bis auf eine Ausnahme, in allen Fälen eine gute Entzündungssenkung gezeigt. Die oralen Gaben waren aber leider an Titandioxid gebunden. Die entzündungshemmende Wirkung wurde dadurch deutlich abgemildert, in einem Fall überstieg die Entzündungsförderung die der Lipopolysaccharide, also die der Bakterien. Für diese Patienten ist es nun wichtig, auf E171, so heißt das Titandioxid nämlich auch, zu verzichten, also auch den Apotheker aufzufordern ein Medikament ohne Titandioxid auszuwählen.
Nun hat man auch für Siliciumdioxid, E551, auch ein Nanoteilchen, festgestellt, dass es entzündliche Darmerkrankungen fördert. Siliciumdioxid kommt ebenfalls in vielen Medikamenten, aber auch als Streuhilfe in Fertigprodukten wie Instantsuppen oder Instantkaffee vor. Früher war es Aluminium, jetzt ist es Siliciumdioxid. Titandioxid enthält aber oft Aluminium und Slicium. Siliciumdioxid hat nichts mit dem gesunden festen Silikat zu tun!

Seien Sie vorsichtig mit Produkten die als Nanopartikel eine bessere Wirkung versprechen!
Dr. Wiechert Gesundheitsnewsletter vom 08.07.2017

Zink


Eine Zufuhr von mehr als 100 mg pro Tag ist nicht empfehlenswert, ab 200 mg können Symptome wie Übelkeit, Erbrechen oder auch Durchfall auftreten.[47] Beim Menschen führt die Aufnahme von Zink ab etwa 2 g zu akuten Vergiftungserscheinungen.[48] 

Zinkpräparate sollten nur bei Zinkmangel (siehe unten) und erhöhtem Zinkbedarf (z. B. nach Operationen, Traumata oder Verbrennungen) eingenommen werden.[42][49] (Wikipedia)

Zinn

Das Gefühl sich hinlegen zu müssen. Man hat nur noch einen Gedanken: hinlegen.

Leber- und Hirnschäden(Dr. Mutter, lass Dich nicht vergiften, S.49)