Samstag, 6. Februar 2016

Unstimmigkeiten in der Argumentation

In Deutschland gelten Amalgamfüllungen aus Sicht der Politik und Medizin (nicht der Wissenschaft!) für nicht schwangere Menschen als unschädlich. Obwohl bekannt ist, dass laufend Quecksilber aus den Füllungen in den Körper übergeht. Um so mehr müssen wir uns wundern, dass Quecksilber in Indien schädlich sein soll, wie wir in folgendem Artikel lesen:




Universität Krems leugnet die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit des DMPS-Tests


Trotz Nachfrage bietet die Universität auch keinen besseren Test an. Sie ist auch nicht bereit Studien zum derzeit besten Test, dem DMPS-Test zu machen, um ihn zu validieren oder ihn zu widerlegen. 
Der Artikel enthält auch die unwahre Behauptung, dass nirgends festgelegt sei, wie viel DMPS in welcher Form in den Körper der testwilligen Personen gelangen soll. Diese Dosis kann man bei Dr. Mutter in seinem Buch "Laß Dich nicht vergiften" nachlesen. Dr. Mutter selbst verwendet in seiner Praxis eine höhere Dosis, um die Bindung zwischen DMPS und Metall stabiler zu machen.

Artikel des Department für Evidenzbasierte Medizin und Evaluation der Donau-Universität Krems
Fragwürdiger Quecksilbertest mit DMPS
Es gibt derzeit keine gut gemachten Studien mit verlässlichen Aussagen zum Thema. Es bleibt also offen, ob der DMPS-Test Menschen, die eine Schwermetallvergiftung vermuten, wirklich Vorteile verschafft. Risiken von DMPS sind allerdings bekannt. Alles in allem erscheint dieses Diagnosewerkzeug deshalb nicht empfehlenswert.
Die Interpretation der Urinwerte ist heikel und in Fachkreisen höchst umstritten. Denn für DMPS-Tests gibt es kein standardisiertes Verfahren. Das heißt, es ist nirgends festgelegt, wie viel DMPS in welcher Form in den Körper der testwilligen Personen gelangen soll.
Außerdem fehlt eine einheitliche Vorgehensweise für das Sammeln der Urinproben zur Messung der Quecksilberbelastung. Zum Beispiel wird nicht immer vor der Gabe von DMPS schon eine Urinprobe genommen, mit der der Urin später (nach der DMPS-Gabe) verglichen werden kann
Nichtsdestotrotz folgt auf Basis eines derart fragwürdigen Tests bei „hohen“ Werten oft die Empfehlung für eine – ebenso fragwürdige – Ausleitungsbehandlung. Dabei soll der Körper mit noch mehr DMPS weiter von Quecksilber befreit werden.
Angesichts der Qualitätsmängel ist wenig verwunderlich, dass der DMPS-Test zur Feststellung einer Quecksilbervergiftung nicht zugelassen ist.
Dennoch kommt der Test beispielsweise im alternativ- und komplementärmedizinischen Bereich häufig zum Einsatz. Und das, obwohl er nicht durch gut gemachte Studien erforscht ist. Wir konnten jedenfalls keine Arbeiten finden, die Vorteile eines DMPS-Tests für Menschen mit unspezifischen Beschwerden überzeugend darlegten.
Doch selbst wenn Quecksilber allgegenwärtig erscheint: In der Regel sind die im Körper vorkommenden Mengen sehr klein. Schwere Gesundheitsschäden, etwa an Nervensystem oder Nieren, sind dadurch nicht zu erwarten. Eine gewisse Quecksilberbelastung ist bei den meisten Menschen übrigens auch ohne „Ausleitung“ mittels DMPS nachweisbar. Bei einem Gutteil der Bevölkerung finden sich bei entsprechenden Tests kleine Quecksilbermengen im Urin und im Blut.
Wie berichtet, liegt der Nutzen von DMPS-Tests zurzeit im Dunkeln. Allerdings hat DMPS wie auch andere „Chelatoren“ durchaus einen anerkannten Platz in der Medizin: Die Substanz wird manchmal zur Therapie bei einer echten Schwermetallvergiftung eingesetzt. Allerdings als eines von mehreren Behandlungsmitteln und nicht als Diagnosewerkzeug.
Bei der Behandlung einer akuten oder lang anhaltenden Schwermetallvergiftung ist aber vor allem wichtig, die Gefahrenquelle ausfindig zu machen und diese künftig strikt zu meiden. 


Schwermetalle in Ayurveda-Mitteln - Justiz ermittelt
erschienen am 05.11.2015
Unter anderem wurde in Hamburg eine 55-Jährige behandelt. «Sie wäre beinahe daran gestorben», sagte der medizinische Sprecher der Asklepios-Kliniken, Franz Jürgen Schell, auf dpa-Anfrage. Chefarzt Tobias Meyer sagte der Deutschen Presse-Agentur, in einem Fall habe der Quecksilbergehalt einer im Labor geprüften Ayurveda-Pille den zulässigen Grenzwert um das «2,3-Millionenfache» überschritten.
Inzwischen rät das Auswärtige Amt in seinen Reisehinweisen für Sri Lanka «dringend», ayurvedische Behandlungen nur in Einrichtungen vorzunehmen, die bei ...

Auch das auswärtige Amt warnt vor Schwermetallen in Ayurvedischen Produkten: 


Ärztezeitung verschweigt die Chelattherapie


In der Ärztezeitung gibt es keine Artikel über "Dimaval", "DMPS" und Chelattherapie wird nur bei Eisenüberschuß erwähnt.

Die Wahrheit über unser Gesundheitssystem von MrWissen2go


Pharmaindustrie zahlt Geld an Ärzte für "Anwendungsbeobachtungen".
Prof. Peter C. Gøtzsche, Buch: Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität
Wie die Pharmaindustrie das Gesundheitswesen korrumpiert
Inhalt: Dieses Buch handelt von der dunklen Seite der Pharmaindustrie, von der Art und Weise, wie Medikamente entdeckt, produziert, vermarktet und überwacht werden. Es zeigt detailliert auf, wie Wissenschaftler Daten fälschen, um ihre Meinung zu verteidigen. Dabei stehen die Pharmakonzerne der Mafia in nichts nach, sie sind sogar schlimmer und haben mehr Menschenleben auf dem Gewissen.
Zum Autor: Prof. Peter C. Gøtzsche ist Facharzt für innere Medizin und hat viele Jahre für Pharmaunternehmen klinische Studien durchgeführt und sich um die Zulassung von Medikamenten gekümmert. Er ist Direktor am Nordic Cochrane Institute in Kopenhagen und Professor für klinische Studien an der dortigen Universität.


Pharmahonorar für Ärzte Vielen Dank für die Millionen!
Rund 71.000 Ärzte erhielten 2015 Geld von der Pharmaindustrie, die Verstrickungen sind fragwürdig. SPIEGEL ONLINE und "Correctiv" haben eine Datenbank erstellt, mit der Sie Ihren Arzt suchen können.
Von Christina Elmer, Markus Grill und Stefan Wehrmeyer
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/pharma-industrie-an-diese-aerzte-zahlte
n-pharmafirmen-geld-a-1102854.html

Feinstaub


Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Meck-Pomm
Prüfung der Einhaltung des Zielwertes für Arsen, Blei, Cadmium, Nickel  im Feinstaub (PM10) gemäß 39. BImSchV für das Jahr 2015

Mit der Richtlinie 1999/30/EG des Rates vom 22. April 1999 über Grenzwerte für Schwefeldioxid, Stickstoffdioxid und Stickstoffoxide, Partikel und Blei in der Luft wollte die Europäische Union zukunftsorientierte Grenzwerte u. a. für Feinstaub festlegen.

Schwermetalle in PM10
Die wichtigsten Quellen von Blei, Arsen, Kadmium und Nickel sind Emissionen aus Industrie, Verkehr und Gebäudeheizung. Wirkung auf Mensch und Umwelt 
Bezüglich der gesundheitlichen Wirkung werden Nickel, Kadmium und Arsen als karzerogen und lungentoxisch eingestuft. Bei Blei spielen chronische gesundheitsschädigende Effekte durch erhöhte Langzeitaufnahme die wichtigste Rolle. Hierzu zählen insbesondere Nierenfunktionsstörungen und Beeinträchtigungen des blutbildenden Systems und des Nervensystems.

Das Ministerium vertritt die Auffassung, dass hohe Partikelemissionen ein erhöhtes gesundheitliches Risiko für die Betroffenen bedeuten.
Epidemiologische Studien belegen, dass hohe Feinstaub-Konzentrationen in der Umgebungsluft zu ernsten gesundheitlichen Auswirkungen führen können.
Die gesundheitlichen Effekte von Feinstaub betreffen die Atemwege selbst sowie auch andere Organe. Nasennebenhöhlenentzündungen, Bronchitis, Asthma, Lungenkrebs sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören zu den am häufigsten festgestellten Krankheitsbildern. Für die Ausbildung der Krankheitssymptome ist ebenso entscheidend, ob Vorerkrankungen der Atemwege und des Herz-Kreislauf-Systems vorliegen. So reagieren Asthmatiker empfindlicher. Ihr Erkrankungsrisiko ist deshalb höher als bei gesunden Menschen. Bei einer Kurzzeitexposition gegenüber Partikeln können die Effekte am selben Tag oder mit einigen Tagen Verzögerung auftreten. Eine langfristige Exposition gegenüber feinen Partikeln kann zu einer Verkürzung der Lebenserwartung beitragen. Besonders von den gesundheitlichen Gefährdungen durch Feinstaub sind die sehr jungen und sehr alten Menschen betroffen.
Eine Wirkungsschwelle lässt sich nicht ableiten, d.h. eine Wirkungsschwelle unterhalb derer gesundheitliche Auswirkungen nicht mehr festzustellen sind, gibt es nicht.
Untersuchungen bestätigen, dass die Reduktion der Partikelkonzentration zu einer Abnahme von negativen Gesundheitseffekten führen kann. Die gegenwärtig in Europa auftretende Partikelbelastung der Luft reduziert die durchschnittliche Lebenserwartung der betroffenen Bürger um einige Monate. Von den ca. 800.000 Menschen, die im Jahr versterben, sind ca. 1 bis 2 Prozent der Todesfälle den Kfz-Abgasen aus Dieselfahrzeugen zuzuordnen. Von diesen Todesfällen sind ca. 8.000 bis 17.000 auf Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen und etwa 1.000 bis 2.000 auf Lungenkrebs zurückzuführen.

Lungenarzt zu Feinstaubalarm in Stuttgart
„Ungerechtfertigte Beunruhigung der Bevölkerung“
Von Philipp Johannßen 07. Februar 2017 - 07:17 UhrVon Dienstag an gilt in Stuttgart wieder Feinstaubalarm. Laut Lungenarzt Dr. Martin Hetzel stellen die feinen Partikel allerdings keine gesundheitliche Bedrohung dar. Er spricht von der falschen Wortwahl und einer „ungerechtfertigten Beunruhigung“.Stuttgart - Dr. Martin Hetzel kann die Aufregung um den Feinstaubalarm nicht nachvollziehen. Seit 2005 arbeitet er als Chefarzt der Klinik für Pneumologie am Krankenhaus vom Roten Kreuz in Stuttgart. „Bei uns sind derzeit 113 Betten belegt. Kein Patient ist wegen des Feinstaubs hier“, sagt Hetzel.

Ärztezeitung empfiehlt mehr Bewegung bei Bleivergiftung


Chronische Müdigkeit entsteht u.a. durch Belastung durch Chemikalien: Vor allem bei Menschen, die mit Lösungsmitteln oder Schadstoffen wie Blei, Quecksilber, Kohlenmonoxid und Schwefelwasserstoff beruflich zu tun haben, könnte auch dies ein Grund für die Müdigkeit sein. Hier muss allerdings darauf geachtet werden, dass solche Noxen nicht vorgeschoben werden und letztlich psychische Gründe dominieren. ...
Körperliche Bewegung als Therapie
Allzu viel sollten Ärzte davon aber nicht erwarten, insgesamt würden Laboruntersuchungen nur wenig zur Diagnosefindung bei Müdigkeit beitragen. Die DEGAM warnt zudem, pathologische Laborwerte vorschnell als ausreichende Erklärung zu akzeptieren.
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Als Therapie bei unklarer Müdigkeit rät die DEGAM vor allem zu mehr körperliche Bewegung. Oft halten sich Betroffene für zu müde für Sport, bewegen sich nicht und werden noch müder. Diesen Kreislauf gilt es zu durchbrechen. Auch Psycho- und Verhaltenstherapien sind für einen Teil der Patienten geeignet.


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