Samstag, 5. März 2016

Kurzanleitung für die Schwermetallmessung mit DMPS

Kurzanleitung für die Schwermetallmessung mit DMPS
http://arbeitsgruppeschwermetalle.blogspot.de/                               18.04.2016 11:31


Für Menschen, die keinen kompetenten Arzt in erreichbarer Nähe haben oder sich keinen Privatarzt leisten können, hier die wichtigsten Infos. Auch die Labore geben gern und umfassend Auskunft. Die Spezialklinik Neukirchen ist die einzige Kassenklinik für Umweltkrankheiten.

Die WHO erkennt Chelattherapie wissenschaftlich an. Sie wird weltweit praktiziert. 

Menschen mit starker Unterernährung (z.B. aufgrund Nahrungsmittelallergien), mit erhöhtem Kreatinin (Nierenfunktionswert) und solche, die auf Sulfonamide allergisch reagieren, sollten sich kein DMPS spritzen lassen. 
http://flexikon.doccheck.com/de/Sulfonamid-Antibiotikum

Dr. Mutter empfiehlt in seinem Buch "Lass dich nicht vergiften" (S. 87) den Säure-Basen-Haushalt zu überprüfen und gegebenenfalls mit roher, pflanzlicher Ernährung, Spurenelementen und vor allem basischen Mineralstoffpräparaten auszugleichen. Ist die Niere "sauer" lassen die Chelate die Metalle wieder los und dann reichern sie sich in der Nieren an und es kann zu einem schwermetallbedingen Nierenversagen kommen.

Wichtig zu wissen ist aber, dass die Wirkung des Insulins von Zink, Magnesium und Chrom abhängig ist. Dieses muss bei einer Chelattherapie auch kontrolliert und gegebenenfalls ergänzt werden. Auch ohne Chelattherapie ist ein hochnormaler Spiegel anzustreben. 
Messung im Urin oder Blut ohne Mobilisation. 
http://www.dr-wiechert.com/artikel/datum/2013/11/25/herzschutz-durch-chelattherapie-bisher-nur-bei-diabetikern-nachgewiesen-40-50-risikoreduktion.html

Normalerweise reichen die in der Nahrung enthaltenen Spurenelemente aus, um die erhöhte Ausscheidung durch DMPS zu kompensieren.

Sicherheitspharmakologie
Tierexperimentell fanden sich keine Hinweise auf eine Schwermetallanreicherung im Gehirn nach Gabe von DMPS. Anzeichen für eine nierenschädigende Wirkung wurden nicht gefunden. Untersuchungen zum Einfluss auf das allgemeine Verhalten zeigten keine bleibenden Veränderungen. Die Immunantwort wurde nicht modifiziert. Die i.v.-Gabe von 30 mg DMPS (Na)/kg KG beeinflusste bei Ratten Herz-, Kreislauf- und Atemfunktion nicht. Mehrmalige i.v.- oder i.m.-Applikationen führten zu keinen sichtbaren Reaktionen an der Injektionsstelle. Nach paravenöser bzw. intraarterieller Injektion traten lokale Reaktionen auf.
http://www.gifte.de/Antidote/dimaval.htm


Als Kontraindikationen gelten tubuläre Nierenschäden, hämorrhagische Diathesen, Kalziummangelzustände (Hypoparathyreoidismus) und schwere Herz-Kreislauferkrankungen; ein Herzinfarkt sollte mindestens drei Monate zurück liegen.
http://www.dr-wiechert.com/chelattherapie-bremen-ritterhude.html

Durchführung, Referenzbereiche und Interpretation des DMPS-Testes
Eine kritische Datenanalyse Dr. Wolfgang Bayer
http://www.labor-bayer.de/publikationen/11_DrBayer-DMPS-2008.pdf

Vorgehensweise DMPS-Mobilisationstest 


1) Urin 1: 10-20ml Spontanurin vor Gabe von DMPS (Dimaval) zur Untersuchung auf Zink.
2) Blase leeren
3) Eine Ampulle DMPS intravenös (ca.36 Euro) über mindestens 5 Minuten spritzen ODER
3 Kapseln Dimaval oral (ca.20 Euro) auf nüchternen Magen einnehmen.
4) 30-45 Minuten nach DMPS intravenös warten, dabei mindestens 150ml Wasser oder Tee trinken;
Nach Dimaval oral 2 Stunden bis zur Urinabgabe warten.
5) Urin II: Mindestens 10-20 ml Urin abgeben und auf Kupfer und Quecksilber testen lassen oder Multielementanalyse (18-25 Metalle je nach Labor) machen lassen.

Empfehlung Labor Beyer:
Unsere Empfehlung für die Dosierung lautet:
Parenterale Gabe (i.v.): 3 – 4 mg DMPS/kg KG
Für Kinder orale Gabe: 10 mg DMPS/kg KG
http://www.labor-bayer.de/publikationen/11_DrBayer-DMPS-2008.pdf

Zur besseren Mobilisation der Schwermetalle kann direkt nach der DMPS-Gabe ätherisches Korianderöl geschnüffelt oder 3 Tropfen oral eingenommen werden.

Bei den ersten Gaben werden bevorzugt Arsen, Kupfer, Zink und Nickel ausgeschieden. Wenn diese Metalle sich im Mobilisationstest verringern, dann erst zeigt sich Quecksilber und bei Verringerung desselben dann Blei, Zinn, Palladium, Silber, Gold oder Zinn. Deshalb ist es überaus sinnvoll, bei Tests eine Multielementanalyse anzufordern, damit eine Gesamtbeurteilung der Ausscheidungswerte von allen Metallen möglich ist.
Ist der Kupferwert noch stark erhöht (über 2000 µg/Gramm Kreatinin), kann das Quecksilber nicht von DMPS gebunden werden, weil Kupfer eine höhere Affinität zu DMPS hat. In diesem Falle sollte erst das Kupfer auf einen Wert von unter 2000 µg/Gramm Kreatinin ausgeleitet werden. Erst dann kann mit dem DMPS das Quecksilber erfasst werden.
Ist das Quecksilber weitgehend ausgeleitet, werden die anderen Metalle mit dem DMPS gebunden und ausgeschieden. Zu diesem Zeitpunkt empfiehlt sich dann spätestens eine Multielementeanalyse.

Alle anderen gängigen Testmethoden sind nicht so aussagekräftig wie DMPS.

Es gibt zwei neue Methoden, die sind aber für Kassenpatienten unbezahlbar.


Quellen:

Dr. med. Köster, Bremen
Arbeits- und Umweltmedizinische Analysen, Medizinisches Labor Bremen, http://www.microtrace.de/de/humandiagnostik/urin/


Dr. med. Dirk Wiechert, Bremen
Eine Kontrolle im Urin nach jeder zehnten Anwendung zeigt anfangs noch deutliche Anstiege der Metallmengen im Urin, um dann nach 20 bis 40 Anwendungen unauffällig zu werden. Ich verfolge den Grundsatz "go slow, but go" und cheliere nur einmal/Woche. Eine sogenannte Kur zur Aufrechterhaltung des Erfolges von 10 Anwendungen pro Jahr oder einmal/Monat erscheint mir sinnvoll.


Im Urin ohne Mobilisation mit DMPS sind nur aktuelle, akute Vergiftungen nachweisbar. Die chronischen Belastungen vergangener Tage sind nur mit DMPS nachweisbar, denn Schwermetalle sind nicht wasserlöslich und speichern sich daher nicht im Blut oder Urin. Sie binden sich binnen 72 Stunden an fetthaltiges Gewebe (Hirn hat viel Cholesterin). Das Problem von Metallen ist, dass sie Speichergifte sind. Sie krallen sich sehr fest an Enzyme, Gehirnzellen usw. an und werden dann eben NICHT ins Blut oder in den Urin ausgeschieden, sind also nicht im Blut oder Urin nachweisbar.

Das DMPS krallt sich die Metalle, da Schwefel eine höhere Bindungskraft für Metalle hat als das menschliche Gewebe. Sie werden dann hauptsächlich über den Urin ausgeschieden. Dann kann man sie dort eine halbe Stunde nach intravenöse Gabe von DMPS messen.

Dr. Friese in Weil der Stadt hatte damals immer nur Quecksilber und Kupfer testen lassen. Wegen der Amalgambelastung. Ist heute aber nur unwesentlich billiger, da ein Einzelmetall etwa 24 Euro kostet und die ganze Palette MEA (Multi-Element-Analsyse) etwa 100 Euro, je nach Labor. 


Labor IMD Berlin

Auftragsformulare und Transportbehälter inklusive eines vorfrankierten Rückumschlages bekommt man vom Labor auf Anfrage zugeschickt.

Metalltoxikologie
Dr. rer. nat. Katrin Huesker Telefon +49 (0)30 77001-190 · k.huesker@imd-berlin.de

Auftragsformular kann auch von der homepage vom IMD herunterladen, je nach Versicherungsart verschieden.

Auf dem Formular muss man die Nummer 271 ankreuzen und die Zeile darüber auch ankreuzen und DMPS dazuschreiben. 

Dann vom Arzt ein 30ml Harnröhrchen füllen und mit dem ausgefüllten Formular an folgende Adresse  schicken: 

Institut für Medizinische Diagnostik MVZ GvR, 
Nicolaistraße 22, 
12247 Berlin 


Mineralstoffe und Vitamine überprüfen und zuführen


Da viele Spurenelemente mit DMPS auch ausgeschieden werden, sollten diese überprüft und durch basisreiche Kost speziell zugeführt werden. Wer es sich finanziell leisten kann, kann auch zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen. Zumal ein basischer Körper besser entgiften kann.

Darüber gehen die Meinungen jedoch auseinander. Bei den Nahrungsergänzungsmitteln unbedingt darauf achten, dass kein Titandioxid, Aluminiumsalz (E122), Bentonit (enthält Aluminium), Kieselerde (enthält oftmals Blei) oder andere Metalle enthalten sind.


Mobilisierung aus den Nervenzellen

Koriander öffnet lediglich die Tür zum Gehirn und mobilisiert die Metalle im ganzen Körper. Wenn noch Schwermetalle im Bindegewebe sind, verlagern sie sich durch die geöffnete Tür in die Nervenzellen. Nur wenn das Bindegewebe schwermetallfrei ist, kann die Tür nach dem Prinzip des Fliessgleichgewichtes andersherum benutzt werden. Die Mobilisierung aus den Nervenzellen mit Koriander erfolgt dann massiv und schlagartig, nicht allmählich zunehmend über Tage wie mit kleinen Dosen Algen. Alle unangenehmen, bereits bekannten Mobilisierungsreaktionen wie Schwindel, Übelkeit, Neuralgie etc. treten jetzt in Sekunden auf. Besonders bei den ersten Gaben kommt es häufig zu einem Husten. Vitamin C und vermutlich auch andere starke Antioxidantien heben die Wirkung von Koriander auf und sollten nicht gleichzeitig eingenommen werden. Während der Koriandergabe sollte der Vitamin C Spiegel im Blut niedrig sein. Einer zeitlich versetzten, späteren Einnahme steht nichts im Wege.

Man darf Koriander nur schnüffeln, wenn sich Schwefel zur Bindung der mobilisierten Metalle im Blut befindet. DMPS-Infusionen gehen sofort ins Blut, der Schwefel aus Bärlauch  braucht etwa eine halbe Stunde. Dann erst Koriander schnüffeln.

Wer zehn Tropfen Korianderextrakt auf die Zunge verträgt, ohne Mobilisierungsreaktionen zu erleiden, dessen Nervenzellen sind Quecksilber frei, und auch weitgehend frei von anderen Schwermetallen.     Dr. Klinghardt:  http://www.gesund-im-net.de/handbuch2.htm#bind

Weitere Labore

Medizinisches Labor Bremen
Dr. H. D. Köster
Haferwende 12
D-28357 Bremen
Tel.: +49 (0)421 2072 - 0

Hier der Anforderungsbeleg für die Messung nach DMPS:
Biovis-Labor Mainz, Tipp von Dr. Ionescu. Spezialklinik Neukirchen

US-Labor Metametrix in Atlanta, nach Dr. Runow eines der renommiertesten Labore der funktionellen Medizin. 

Micro Trace Minerals - Klinische Umweltanalytik
Sehr gute Infos über DMPS/DMSA/EDTA und über Schwermetalle
Genaue Anleitung der Ausleitung: 


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